"Du hast es verdient"
Ex-Freundin und Ex-Geliebte zeichnen ein mieses Bild von Mel Gibson. Jetzt sollen seine Anwälte neue Veröffentlichungen stoppen.
Hat angeblich auch die Geliebte bedroht: Mel Gibson steht mal wieder als "Mad Mel" da (Foto: Wild Bunch)
"Wie kannst Du mich schlagen, während ich unser Kind auf dem Arm habe?" fragt Oksana Grigorieva. Mel Gibsons verächtliche Antwort: "Das kann ich Dir sagen - weil Du es verdient hast" ("You know what - you fucking deserved it"). Der 54-jährige Gibson soll der Ex-Freundin im Januar ins Gesicht geschlagen haben, obwohl sie das damals zwei Monate alte Kind trug.
Die Unfreundlichkeit ist auf einem neuen Tonband zu hören, das Oksana Grigorieva der US-Website 'RadarOnline' übergab. Zuvor hatte sie bereits Mitschnitte von Ausrastern Gibsons veröffentlicht, auf denen zu hören ist, wie er sie unter anderem als "läufiges Schwein" ("fucking pig in heat") beleidigt.
Die Echtheit der Bänder streitet Mel Gibson nicht ab, aber sie können ihn die Karriere kosten. So wurde der Kinostart seines letzten Filmes "The Beaver" bereits auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun hat er seine Anwälte in Stellung gebracht. Sie sollen weitere Veröffentlichungen Oksanas gerichtlich verbieten lassen. Die wiederum will durchsetzen, dass sich 'Mad Mel' ihr und ihrem gemeinsamen Kind Lucia nicht mehr nähern darf. Zwei blaue Augen und ausgeschlagene Zähne haben zudem eine beträchtliche finanzielle Dimension, wenn ein millionenschwerer Superstar dafür verantwortlich ist.
So betrachtet ist Oksana Grigorievas Timing im Spiel mit den Medien erstklassig - aber wer will es ihr verdenken. Schützenhilfe erhält sie ausgerechnet von Nebenbuhlerin Violet Kowal. Die Porno-Produzentin war die Geliebte Gibsons, während Oksana von ihm schwanger war. Sie beschreibt den zweifachen Oscar-Preisträger während seiner Besuche als paranoid und angespannt. Vor und nach dem Sex hätte er zudem kettegeraucht. Bei Date-Absagen sei Mel Gibson sehr aggressiv geworden. Als die Affäre aufflog hätte er sie massiv unter Druck gesetzt.
Kowal behauptet, sie musste sogar einen Bodyguard anheuern und "für einen Monat die Stadt verlassen und mich verstecken. Er wußte wo ich wohne und hat mich unmissverständlich bedroht." Mel Gibson ließ über einen Anwalt mitteilen, dies alles seien "absurde Fantasien". Zu Oksana Grigorievas Bändern heißt es dagegen weiter: "Kein Kommentar."
Jeden Monat die schönsten Seiten des Kinos: Deutschlands größte Kinozeitschrift Treffpunkt Kino liegt kostenlos in den Foyers der größten Kinoketten und vielen weiteren Kinos aus. Diesen Monat gibt's Treffpunkt Kino auch online.