Mittelerde mal zwei
50.000 Fans machen vielleicht das Unmögliche möglich!
Denn wegen einer großen Unterschriftenaktion im Internet haben sich die Rechteinhaber für eine Verfilmung von "Der kleine Hobbit" erneut mit Wunschregisseur Peter Jackson zusammengesetzt - und dabei ist ein konkreter Plan herausgekommen: Gleich zwei Filme sollen die Vorgeschichte zur "Herr der Ringe"-Trilogie erzählen.
Der erste wird eine direkte Umsetzung der beliebten Geschichte, in der Bilbo Beutlin in Besitz des Einen Rings gelangt und sich mit Orks, dem Drachen Smaug und Gollum herumschlagen muss. Ein zweites Kino-Abenteuer soll die Handlung von "Der kleine Hobbit" mit den Geschehnissen in "Die Gefährten" verbinden, dem ersten Teil der Trilogie. Als Vorlage dafür dienen Notizen und Fußnoten von Kultautor J.R.R. Tolkien.
Rick Sands, einer der Macher beim Studioriesen MGM, reagierte auf das Online-Gesuch von TheOneRing.net zudem mit einer offiziellen Erklärung: "Zur Freude der Menschen, die sich diesen Film wünschen, kann ich heute verkünden: Wir haben deswegen Gespräche geführt und wären begeistert, mit dem Oscar-Preisträger zusammenzuarbeiten."
Die Sache hat nur einen Haken: MGM hat zwar die Rechte für die Vermarktung des fertigen Films. Doch die Rechte, den Film zu machen, liegen bei New Line Cinema. Und mit denen streitet Peter Jackson immer noch vor Gericht, weil er sich um seinen Anteil an den drei Milliarden US-Dollar aus dem weltweiten Ticketverkauf der "Ringe"-Trilogie betrogen fühlt. Aus dem Kreis von Jacksons Vertrauten heißt es dementsprechend, dass der ohnehin viel beschäftigte Neuseeländer sich solange keine Zeit für "Der kleine Hobbit" nehmen werde, bis diese Frage endlich geklärt sei.
Nichtsdestotrotz ist die Ankündigung von MGM derzeit das Gesprächsthema Nummer eins in Hollywood. Jacksons Sprecher weigern sich trotz einer Flut von Anfragen standhaft, das Ganze zu kommentieren. Vielleicht besteht also doch Hoffnung für alle Mittelerde-Fans - denn damit gibt es zumindest auch kein Dementi...
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