Zuviel Sex & Gewalt
Für das "A-Team" hagelt es noch vor dem Kinostart schlechte Kritik: Mr. T höchstselbst ballt die mächtigen Fäuste ...
2x "B.A.": Mr. T und Quinton "Rampage" Jackson. Ihn und sein neues "A-Team" findet der alte Irokese zu brutal. (Foto: Fox)
In den 80ern war die Welt noch in Ordnung: Statt Kunstblut troff die reine Vernunft aus dem Vorabendprogramm: "McGyver" befriedete Krisengebiete mit einem Taschenmesser, der "Knight Rider" stoppte jeden Schurken ohne Kratzer und das gute alte "A-Team" feuerte zwar aus allen Rohren, schoss aber immer daneben. Sehnsüchtig blickt Mr. T auf diese Zeiten zurück - das neue "A-Team" ist ihm zuwider.
"Menschen sterben in diesem Film und es gibt jede Menge Sex", beklagt Mr. T den Verfall der Sitten bei der Kinoverfilmung. Darin wird seine alte Rolle 'B.A.' vom kernigen Quinton "Rampage" Jackson gespielt. "Als wir das gemacht haben, wurde niemand verletzt - das war alles nur Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie. Solche Maßstäbe kümmern heute niemanden mehr."
"Es war zu brutal für mich," zickt Mr. T weiter, "ganz sicher ist ein gewaltiger Erfolg drin. Aber mit unserer Show von damals hat der Film überhaupt nichts zu tun!". Er ist das einzige noch lebende Mitglied des Ur-"A-Teams", das im neuen Kinofilm keine Gastrolle spielt.
Wahrscheinlich würde Mr. T am liebsten die Irokesen-Granate zünden, mit der er für das Spiel "World of Warcraft" die Werbetrommel rührt. Dann müsste das "A-Team", namentlich die Herren Liam Neeson (Hannibal), Quinton "Rampage" Jackson (B.A.), Sharlto Copley (Murdoch) und Bradley Cooper (Face) geschlossen mit dem finsteren Antlitz von Lawrence Tureaud herumlaufen. Das ist der bürgerliche Name von Mr. T. Wenn man ihn damit anspricht, könnte allerdings doch noch jemand verletzt werden ...
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