Killer-Projekt
Wer im Nahen Osten über die Ölreserven gebietet, der lebt gefährlich. Denn dem bösen Westen ist jedes Mittel Recht, um den Fluss des Schwarzen Goldes zu sichern.
Das zeigte zuletzt George Clooney in "Syriana". Was dort noch bitterer Ernst war, das würzt John Cusack nun mit einer Prise schwarzem Humor in seiner Polit-Satire "Brand Hauser: Stuff Happens". Cusack spielt darin einen Auftragskiller, der einen Ölminister töten soll. Dazu lädt er sein Opfer auf eine pompöse Business-Show ein, bei der die Hochzeit eines Pop-Sternchens für zusätzliche Ablenkung sorgen soll. Doch am Abend des Attentats geht alles schief...
Der Part der trällernden Superblondine ging dabei passenderweise an die singende Schauspielerin Hilary Duff. In weiteren Rollen sind Cusacks Schwester Joan und Marisa Tomei zu sehen.
Hauptdarsteller John Cusack feierte bereits in der Krimikomödie "Ein Mann - Ein Mord" mit einem Auftritt als Profikiller einen Riesenerfolg. Damals wie heute schrieb er auch am Drehbuch mit. Beim aktuellen Projekt zieht er zudem als Produzent die Strippen.
Als Regisseur hat Cusack den relativ unbekannten Joshua Seftel engagiert. Der hat sich bisher vor allem durch politische Fernsehdokus wie "Taking on the Kennedys" hervorgetan. Schon Ende Oktober soll Seftel in Bulgarien das erste Mal "Action!" rufen. Bis dahin steht Cusack noch für die Stephen-King-Verfilmung "1408" vor der Kamera. Gerade abgedreht hat Cusack das Familiendrama "The Martian Child" und den Killer-Thriller "The Contract".
Unser "blonder Basterd" Diane Kruger eröffnete die 62. Berlinale - und Stars aus der ganzen Welt wollten das sehen.