Ehefrau bedroht
Der Gang zum Richter, das schöne Auto kaputt - zur Zeit hat Charlie Sheen nicht gerade eine Lauf. Da möchte man doch am liebsten zur Flasche greifen. Aber gerade das darf der Star per gerichtlicher Auflage auch nicht.
Weihnachten gilt ja gemeinhin als Fest des Friedens. Charlie Sheen wollte es am ersten Weihnachtsfeiertag 2009 wohl noch ein wenig friedlicher haben und griff zum Messer. Problematischer Weise nicht, um den Truthahn anzuschneiden sondern eher seine dritte Ehefrau Brooke Mueller, mit der er die Tage in Aspen verbrachte. Resultat der Attacke: eine sachgerechte Festnahme wegen häuslicher Gewalt und tätlichem Angriffs - allerdings kam er nach Zahlung einer Kaution schnell wieder auf freien Fuß. Jetzt muss sich der Star aus "Platoon" und "Wall Street" - hierzulande auch mit der Sitcom "Two and a Half Men: Mein cooler Onkel Charlie" ziemlich erfolgreich - vor dem Richter dafür verantworten.
Der hat beim ersten Verhandlungstag sofort klar gestellt, dass Sheen aus der Nummer nicht so leicht rauskommen wird. Gleich drei Anklagepunkte werden dem Schauspieler zur Last gelegt: Mögliche Körperverletzung in minder schwerem Fall, Bedrohung und nicht zuletzt Ruhestörung. Allerdings wurden die nach dem folgenschweren Abend gegen ihn verhängten Sanktionen jetzt leicht gelockert. So darf Sheen u.a. wieder mit seiner Frau sprechen - was wirklich günstig ist, da eine Scheidung trotz des Vorfalls wohl nicht geplant ist.
Das fliegende Auto des Charlie Sheen
Von Waffen und Alkohol muss er sich jedoch weiterhin fernhalten. Besonders Letzteres fällt dem 44-Jährigen erfahrungsgemäß ziemlich schwer. So hat er unter Alkoholeinfluss schon immer die eine um andere Schlagzeile produziert. Die letzte vergangenen Freitag: Als das Auto des Stars über 100 Meter tief die Klippen des Mulholland Drives herunterstürzte. Verletzt wurde dabei niemand, offenbar da niemand den Flug live hinterm Steuer verfolgen wollte.
Sheen selbst gab an, dass ihm das Fahrzeug gestohlen worden sei. Könnte natürlich sein. Manche Leute haben aber auch Pech. Doch ab einer bestimmten Häufung dubioser Ereignisse sollte man eventuell sein Verhältnis zu Drogen jeglicher Art kritisch prüfen. So was wird auch vor Gericht gern gesehen - und da steht Charlie Sheen jetzt ja sicher nicht zum letzten Mal.
Jeden Monat die schönsten Seiten des Kinos: Deutschlands größte Kinozeitschrift Treffpunkt Kino liegt kostenlos in den Foyers der größten Kinoketten und vielen weiteren Kinos aus. Diesen Monat gibt's Treffpunkt Kino auch online.