Ba-Ba-Banküberfall
Nur ungern würde sich "MiB"-Macker Rip Torn den "Men im Bau" anschließen ...
Am 13. September beginnen die Dreharbeiten für "Men in Black 3" in New York. Rip Torn, Chef der geheimen Behörde, hat ganz schlechte Karten für einen pünktlichen Dienstantritt. Agent Zed steht vor Gericht - wegen bewaffneten Einbruchs in eine Bank.
In der Nacht zum 29. Januar diesen Jahres wurde Rip Torn festgenommen. "Aufgegriffen" wäre der allerdings der treffendere Ausdruck. Der 79-jährige Schauspieler war gerade dabei, in eine Bank einzudringen, eine geladene Waffe hatte er auch dabei. Klare Sache eigentlich. Sagt der Staatsanwalt. Ein Missverständnis. Sagen die Polizisten, sein Anwalt und Rip Torn sowieso. Ein 'Man in Blackout', wenn man so will.
'Zed' Rip Torn war in dieser Nacht nämlich ein 'Man in Blau': Sturzbetrunken hatte er sich auf dem Heimweg in der Tür geirrt und sich lautstark gewundert, dass kein Schlüssel passte. Blöderweise war es eine Bank, die er für sein Haus hielt, und noch dämlicher, dass er bewaffnet auf Sauftour gegangen war.
Nun steht Rip Torn in Litchfield, Connecticut, vor Gericht und geht es nach dem Staatsanwalt, ist er für den Rest seines Lebens ein 'Man im Bau'. Sein Verteidiger hingegen hofft auf das "beschleunigte Rehabilitationsprogramm". Dabei kommen Ersttäter, die ohne Gewalt 'zuschlagen' glimpflich davon. Immerhin hätte Elmore Rual Torn Jr., so Zeds bürgerlicher Name, mittlerweile einen Alkoholentzug hinter sich und seine Waffen brav abgegeben.
Auch seine "Men in Black"-Mitarbeiter Jay (Will Smith) und Kay (Tommy Lee Jones), und Regisseur Barry Sonnenfeld sowieso, hoffen darauf, Rip Torn kommenden Monat als 'Man in Bewährung' in New York zu sehen. "Men in Black 3" ohne den lüstern-schmierigen Zed wäre doch nur zwei Drittel so lustig ...
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