Der Zwerg ist nicht genug
Kleine Männer haben's schwer im Filmgeschäft - auch wenn sich so manche Tricks anwenden lassen, um auf der Leinwand groß raus zu kommen.
Hollywood-Legende Humphrey Bogart stieg einst auf eine Holzkiste, um seiner "Casablanca"-Herzdame Ingrid Bergman in die Augen sehen zu können und Tom Cruise setzte eine Zeit lang sogar auf Schuhe mit Absätzen, um seiner großgewachsenen Ex-Frau Nicole Kidman zumindest bis zur Schulter zu reichen.
Für manche Rollen bedarf es aber schlichtweg einer natürlichen Größe - und wenn die nicht gegeben ist, stehen die Chancen schlecht. Mel Gibson kann ein Lied davon singen, schließlich bewarb er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere um den Smoking von Kultagent James Bond, wurde von 007-Obermacher Albert "Cubby" Broccoli aber brüsk zurückgewiesen. Der Grund: Er wollte keinen kleinen Bond!
Wie Drehbuchschreiber Tom Mankiewicz ("Diamantenfieber", "Leben und sterben lassen") jetzt verriet, stand Broccoli mit seiner Absage aber ziemlich isoliert da - schließlich riss sich damals halb Hollywood um die Dienste von Frauenschwarm Gibson: "Die Leute vom Studio sagten mir, ich solle Cubby anrufen und ihn überzeugen, dass Mel Gibson großartig wäre. Aber er hatte eben klare Vorstellungen, was die Größe betrifft. Bond musste unbedingt groß sein. Und Gibson war einfach zu klein."
Berührendes Epos von Steven Spielberg über die Freundschaft eines Farmerssohns zu seinem Rassehengst, der in das Grauen des 1. Weltkriegs gerät und dabei Fronten und Besitzer wechselt.