Nach seinem antisemitischen Ausraster gegen Polizisten im Jahr 2006 hat Mel Gibson nun einen Fernseh-Moderator beschimpft. Das Ganze war live!... http://images.kino.de/newspics/414/285414_1/b150x150.jpg Mel Gibson nennt Moderator "Arschloch"

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Rückfall

Mel Gibson nennt Moderator "Arschloch"

Mit seinen rassistischen Beschimpfungen im Vollsuff gegen zwei Streifenpolizisten hat sich Mel Gibson 2006 sein Superstar-Image gründlich ruiniert. Nun hat er sich erneut mächtig im Ton vergriffen.

Großansicht Hat sein Temperament einfach nicht im Griff: "Mad" Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger)

Hat sein Temperament einfach nicht im Griff: "Mad" Mel Gibson (Foto: Kurt Krieger)

Diesmal war das Opfer der amerikanische TV-Moderator Dean Richards. Dieser sollte Mel Gibson zu dessen neuem Thriller "Auftrag Rache" interviewen, stellte aber auch eine Frage zu Gibsons besagter Verbalentgleisung und ob ihn die veränderte Wahrnehmung seiner Person danach persönlich getroffen habe.

Daraufhin nahm "Mad" Mel den Titel seines neuen Films gleich mal wörtlich. Sichtlich genervt antwortete er: "Mann, das ist fast vier Jahre her, das habe ich hinter mir gelassen - aber Du offenbar nicht! Ich hab die nötigen Entschuldigungs-Arien abgespult, also lass' mich damit in Ruhe, komm schon!"

Das dicke Ende folgte allerdings erst, nachdem Moderator Dean Richards sich von Mel Gibson verabschiedet und seinen Zuschauern dessen neues Werk ans Herz gelegt hatte. Der Star aus "Mad Max" sagte zwar zunächst noch höflich "Auf Wiedersehen" und trank einen Schluck Kaffee. Als er dann aber annahm, die Sendung sei beendet, beschimpfte er Dean Richards als "Arschloch" - ohne zu merken, dass das Mikro noch offen und er live zu hören war.

Mel Gibson: Baby auf dem Radio-Mischpult gewickelt

Dabei kann Mel Gibson auch ganz anders. Während einer Radiosendung für die lateinamerikanische Bevölkerung in Los Angeles scherzte er mit dem Moderator bereitwillig auf Spanisch. Schließlich sollte er seine Vaterqualitäten unter Beweis stellen, dazu wurde live ein Baby ins Studio gebracht. Gibson fackelte nicht lange und wickelte das Neugeborene direkt auf dem Mischpult. Dabei scherzte er noch: "Ich hoffe, ihr habt noch ein Ersatzgerät - nur für den Fall..."

Mel Gibson war am 30. Oktober 2009 zum achten Mal Vater geworden, Mutter ist seine neue Lebensgefährtin Oksana Grigorieva. Wegen des russischen Models hatte sich Gibson im April nach fast dreißig Jahren Ehe von seiner Frau Robyn getrennt.

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sun, Los Angeles, 03.02.2010, 13:40

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