Ausgesungen
In England hat "Mamma Mia!"gerade "Harry Potter und der Stein der Weisen" als erfolgreichster britischer Film aller Zeiten abgelöst. Und auch in Deutschland konnte das ABBA-Musical zahlreiche Besucher ins Kino locken und 25 Millionen Euro einspielen.
Keine "Mamma Mia!"-Fortsetzung? Meryl Streep und ihre Freundinnen sind enttäuscht (Foto: Universal)
Klar, dass man bei der Filmfirma Universal ganz heiß ist auf eine Fortsetzung. Doch die Rechte an den ABBA-Songs, die in "Mamma Mia!" unter anderem von Meryl Streep und Pierce Brosnan geträllert wurden, liegen bei Ex-Bandmitglied Benny Andersson. Und der hat keine Lust auf ein Sequel.
"Natürlich würden die Leute von Universal gerne eine Fortsetzung drehen", räumt der ehemalige ABBA-Keyboarder ein. "Die sind vom Erfolg des Musicals einfach überwältigt - mehr als alle anderen, denke ich." Trotzdem möchte der Musiker nicht die Rechte an weiteren Songs für einen zweiten Teil freigeben. Die Hintertür lässt er aber dennoch einen spaltbreit offen: "Wenn die 'Mamma Mia!'-Autorin Catherine Johnson eine gute Idee hat, wird sie uns sicher anrufen."
In "Mamma Mia!" lädt die junge Sophie (Amanda Seyfried) ihre drei möglichen Väter (Colin Firth, Stellan Skarsgard und Pierce Brosnan) zu ihrer Hochzeit auf eine griechische Insel ein - ohne ihre Hippie-Mutter (Meryl Streep) darüber zu informieren. Erzählt wird die Geschichte anhand zahlreicher ABBA-Hits wie "Dancing Queen", "The Winner Takes It All" und "Super Trooper". Fans des Pop-Musicals müssen allerdings nicht auf die möglicherweise nie zustande kommende Fortsetzung warten - die DVD des Sommerhits erscheint am 27. November.
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