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ERZFEIND KHANMOVIENEWS
"Lost"-Star wird Star Trek-Schurke
Viel Feind, viel Ehr'! Das haben Capt'n Kirk und sein Erzfeind Khan gemeinsam ...
Warten auf den nächsten Superschurken: Chris Pine als James T. Kirk und
ZoomWarten auf den nächsten Superschurken: Chris Pine als James T. Kirk und "Spock" Zachary Quinto (Foto: Paramount)

Seine Wut reichte bis in den Filmtitel: "Der Zorn des Khan" gilt vielen Star Trek-Fans (und davon gibt es eine Menge) als beste Kinoadaption der Serie in der Urbesetzung. Das liegt auch sicher daran, dass Ricardo Motalban den Gegenspieler von William Shatner alias James T. Kirk so herrlich stinksauer spielte.

Nun ist eine völlig neue Crew auf der Brücke der alten Enterprise in Stellung gegangen. Regisseur J.J. Abrams ist das Kunststück gelungen, die alten, kultigen Darsteller von Kirk, Spock, 'Pille' McCoy, Uhura und Scottie glaubwürdig neu, ebenso kultig und vor allem jung zu besetzen, ohne den heiligen Zorn der Trekkies heraufzubeschwören. Deren Argusaugen entgeht nämlich kein Fehler und wie Klingonen kennen sie auch keine Vergebung. Abrams Reboot von "Star Trek" erhielt aber den Segen der Trekkie-Gemeinde. Der erste Einsatz des jungen Kirk war dementsprechend weltweit im Kino ein Erfolg und ist es gerade auf DVD und Blu-ray Disc.

Nestor Carbonell soll bei Star Trek den zornigen Khan machen

Für das zweite "Star Trek"-Abenteuer der "Neuen" Chris Pine (Kirk) und Zachary Quinto (Spock) muß ein angemessener Feind her. Nach dem Romulaner Nero (Eric Bana) böte sich der stolze Khan an. Das ist naheliegend und deshalb verwundert es kaum, dass J.J. Abrams seinen Autoren und Produzenten aufgetragen hat, Vorschläge für Ricardo Motalbans Nachfolge zu machen. Ganz oben auf der Liste: Nestor Carbonell ("Smokin' Aces"). Er spielt den Richard Alpert in der von Abrams produzierten TV-Serie "Lost". Khan ist im "Star Trek"-Abenteuer von 1982 ein überlebender Kriegsherr aus den Eugenischen Kriegen auf der Erde, der im Permaschlaf überdauerte, bis er von der Enterprise im All 'aufgefischt' wurde.

Wer dagegen nicht mehr mit einem "Star Trek"-Engagement zu rechnen braucht, ist Leonard Nimoy. Der gab lobend zu Protokoll, dass die neue Crew alles besitzt, was nötig ist und J.J. Abrams alles richtig gemacht hat. "Es ist keine Frage, ob ich mitspielen würde", sagt Nimoy. "Wenn ich einen Anruf bekomme, gehe ich ran. Aber ich erwarte keinen." Immerhin hat Leonard Nimoy für Abrams in drei Episoden der Serie "Fringe" den Wissenschaftler William Bell gespielt. "Der ist reich und ein Genie. Hat mir gut gefallen!"

hafu Los Angeles, 18.11.2009

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Letzter Kommentar:
  • "Khan" - am 18.11.2009 16:44 von Felan

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