Geschichtsträchtig
Egal ob es sich um Dramen oder Science-Fiction-Abenteuer handelt - Heldenrollen sind seine Spezialität.
Denn Liam Neeson verfügt nicht nur über eine beeindruckende Statur. Er hat auch das nötige Charisma und vor allem das Talent, um in die Rolle großer Männer zu schlüpfen. Ob er nun als Qui-Gon Jinn in "Star Wars: Episode 1" den Jedi-Meister gab oder sich als "Michael Collins" für Nordirland stark machte, stets überzeugte der 42-Jährige Publikum und Kritiker.
Auch Steven Spielberg nutzte Neesons Charisma, als er ihn 1993 für "Schindlers Liste" verpflichtete. Jetzt will Spielberg noch einmal mit dem Iren zusammen arbeiten und auch dieses Mal wartet ein großer Part auf ihn: Neeson soll Abraham Lincoln spielen, den 16. Präsidenten der USA.
Lincoln wurde 1861 ins Weiße Haus gewählt, führte die Nordstaaten durch den Bürgerkrieg und beendete die Sklaverei in den Südstaaten. Spielberg will im Januar 2006 mit den Dreharbeiten zu dem Biopic beginnen.
Der Regisseur, der gerade mit Tom Cruise "Krieg der Welten" dreht, will gleich danach das Lincoln-Projekt vorbereiten. So verschiebt sich die Produktion seines Dramas über den Olympia-Anschlag von 1972, und damit rückt auch "Indiana Jones 4" wieder in weite Ferne.
Neeson ist allerdings auch recht beschäftigt: Er kann sich nach den Dreharbeiten zu "Batman Begins" und "Kingdom of Heaven" über eine Golden-Globe-Nominierung für "Kinsey" freuen, während er sich auf den Kriegsfilm "The White Rose" über das Leben von Sophie Scholl vorbereitet.
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