Bislang hörte man über die neuen Abenteuern der Enterprise eigentlich nur Gutes. Lediglich die alte Garde der Raumschiff-Crew scheint noch etwas zu f... http://images.kino.de/newspics/880/329880_1/b150x150.jpg LeVar Burton enttäuscht von neuer Enterprise
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Geordi La Forge motzt

LeVar Burton enttäuscht von neuer Enterprise

Seine Leistung als Regisseur sei natürlich ganz großartig, aber... LeVar Burton und William Shatner haben mit J.J. Abrams irgendwie ihre kleinen Probleme.

Großansicht LeVar Burton, hier als Geordi La Forge der "Next Generation", sucht und findet das Haar in der galaktischen Suppe (Foto: Paramount)

LeVar Burton, hier als Geordi La Forge der "Next Generation", sucht und findet das Haar in der galaktischen Suppe (Foto: Paramount)

Eigentlich waren ja alle ganz begeistert von den neuen Abenteuern der Enterprise. Kein Wunder: J.J. Abrams hatte das sinkende Schiff (können Raumschiffe sinken? Egal!) bis auf die letzte Schraube restauriert und virtuos in eines der heißesten Filmthemen Hollywoods verwandelt. Das gelang ihm so überzeugend, dass er jetzt eines der raren noch heißeren Projekte übernehmen darf - "Episode VII" des "Star Wars"-Epos'. Und zuvor natürlich mit "Star Trek Into Darkness" Captain Kirk & Co. weiter die unendlichen Weiten bereisen lässt.

Doch kann man bekanntlich nie alle glücklich machen. In dem Fall ist es LeVar Burton, aka Geordi La Forge aus der "Next Generation" der Enterprise, der jetzt seinen Unmut über die Neuauflage der galaktischen Abenteuer kund tut. Das klingt allerdings weniger nach fachlicher Kritik sondern nach enttäuschter Eitelkeit: "J.J. Abrams ist ein klasse Regisseur - ganz ehrlich, das meine ich auch so. Er hat beim ersten Film einen höllisch guten Regie-Job gemacht, und ich bin wirklich gespannt, was er mit seinem nächsten Teil erzählen wird." Na dann könnten doch eigentlich alle ganz glücklich sein. Aaaaaber: "Ehrlich gesagt, bin ich enttäuscht, dass er mit seiner Zeitlinie die Existenz der 'Next Generation' einfach negiert. Das ist wirklich dumm." Zwar hat der Regisseur mit dem Auftritt von Leonard Nimoy als greisem Spock eine Brücke zwischen den Universen geschlagen - aber tatsächlich die Abenteuer von Captain Jean-Luc Picard samt zugehöriger Crew bislang ignoriert.

Ein Raumschiff - viele Zeitlinien

Solches gilt natürlich auch für die Spätfolgen mit Jonathan Archer (Scott Bakula) als spätberufenem Kapitän der ersten Enterprise, die ab 2003 über deutsche Bildschirme flimmerten. Aber die hat ja noch nie jemand so richtig ernst nehmen können. Im Gegensatz zu William Shatner, der als Captain Kirk der 60er Jahre wenigstens noch die "Phaser auf volle Kraft" schalten ließ - und so manchem übelgelaunten Alien ordentlich in den... Aber genug davon.

Und auch der hat vor einigen Tagen schon J.J. Abrams' Omnipräsenz in der filmischen Zukunft gerügt. Denn EIN Regisseur für "Enterprise" UND "Star Wars" - das findet der raumerfahrene Recke einfach zu viel, resp. zu wenig: "Er ist vielleicht der talentierteste Regisseur, den wir diesbezüglich haben - aber diesmal geht er zu weit", behauptete Shatner unlängst im Interview.

Aber wie weit ist den zu weit - für jemanden, der schon zum zweiten Mal unendliche Weiten bereisen darf. Und sei es auch nicht im Kapitänssitz auf der Brücke sondern nur im Regiestuhl.

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AJ, Los Angeles, 22.02.2013, 13:01
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