Starlet-Scarlett
Erst die "Schwarze Dahlie" und nun Lana Turner. Wenn es dieser Tage darum geht, für ein neues Projekt eine verführerische Frauenrolle zu besetzen, kommt den Machern in Hollywood scheinbar nur ein Name in den Sinn: Scarlett Johansson.
Die frischgebackene BAFTA-Gewinnerin Scarlett Johansson hat sich innerhalb eines Jahres mit zwei relativ kleinen, aber umso feineren Filmen in die Herzen der Zuschauer und ins Gedächtnis der Filmemacher gebrannt. Die Folge: Sie bekommt eine interessante Rolle nach der anderen angeboten.
Bereits fest steht, dass die 19-Jährige in Brian de Palmas Adaption von "Die schwarze Dahlie" Josh Hartnett und Mark Wahlberg um den Finger wickeln darf. Und nun winkt auch noch die Hauptrolle in einem Biopic über Hollywood-Diva Lana Turner.
Keine Geringere als Sharon Stone ist daran interessiert, das Projekt in die Tat umzusetzen und hat sogleich Johansson ins Gespräch gebracht. Stone würde als Produzentin fungieren - ein Job, den sie bislang erst einmal, bei ihrem Western "Schneller als der Tod", ausgeübt hat.
Ob das Leben der 1995 verstorbenen Leinwand-Legende tatsächlich auf Zelluloid gebannt wird, bleibt abzuwarten. Genügend Stoff für einen Film sollte es in jedem Falle hergeben - Turner galt schließlich nicht nur als eine der schillerndsten Hollywood-Ladies, sondern sorgte auch mit ihrem Privatleben für reichlich Schlagzeilen. Unter anderem war sie mit dem berühmt-berüchtigten Mafioso Johnny Stompanato liiert.
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