Gegenwind
Seit Jahren setzt sich Superstar Tom Cruise massiv für die umstrittene Psycho-Sekte Scientology ein. Nun gab es wegen seiner Aussagen schwere Schelte von der Internationalen Gesellschaft für Legasthenie.
Cruise hatte in seinem jüngsten Interview behauptet, die Lehren der Sekte haben ihm unter anderem beim Überwinden seiner Lese- und Schreibschwäche geholfen. Diese Äußerungen kritisierte nun ganz offiziell die Internationale Gesellschaft für Legasthenie.
Direktor J. Thomas Viall: "Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Beleg dafür, dass die Trainingsprogramme von Scientology, die auf den Lehren von L.Ron Hubbard gründen, irgendwelche Auswirkungungen auf die Lese- und Rechtschreib-Schwäche hätten, an der Herr Cruise litt."
Desweiteren kritisierte er, dass Tom Cruise seine hohe Popularität nutze, um durch solche Aussagen seine ethische Überzeugung zu verbreiten. Dies sei dem wissenschaftlichen Umgang mit der Legasthenie nicht förderlich und verwirre nur Menschen, die ebenfalls an der Krankheit leiden.
Er bat Cruise im Interesse der Betroffenen, sich in Zukunft weiterer Stellungnahmen pro Scientology -zumindest im Bezug auf dieses Thema - zu enthalten. Tom Cruise antwortete auf die Vorwürfe von Viall bisher nicht.
Jeden Monat die schönsten Seiten des Kinos: Deutschlands größte Kinozeitschrift Treffpunkt Kino liegt kostenlos in den Foyers der größten Kinoketten und vielen weiteren Kinos aus. Diesen Monat gibt's Treffpunkt Kino auch online.