Sandra Bullock
Sie ist noch immer einer der größten Comedy-Stars Hollywoods. Doch in dem Mystery-Thriller "Die Vorahnung" zeigt sich Sandra Bullock von ihrer dramatischen Seite. Und sie hat noch mehr Talente - zum Beispiel als Handwerkerin, wie sie im Interview verrät.
Schön wie eh und je: Sandra Bullock bei der Premiere zu "Die Vorahnung" (Foto: Kurt Krieger)
» Wir haben Sie ja schon lange nicht mehr in einer Liebeskomödie gesehen. Haben Sie die Lust daran verloren?
SANDRA BULLOCK: Absolut nicht. Ich will mich einfach nur verändern. Warum sollten Frauen immer nur Liebeskomödien drehen? Abgesehen davon, ist es extrem schwierig, in diesem Genre ordentliche Drehbücher zu finden. Wenn ich dafür in der Stimmung bin und dann nur Schrott zu lesen bekomme, bin ich echt frustriert.
» Macht es mehr Spaß, übersinnliche Dramen wie "Die Vorahnung" zu drehen?
Spaß ist nicht der richtige Ausdruck. Ich musste mich während des monatelangen Drehs zu "Die Vorahnung" in einen Zustand der Trauer versetzen. Und mir war nie ganz klar, was ich machen sollte. Diese Verwirrung passte eben ins Konzept des Regisseurs. Als Schauspieler nimmt das einen ganz schön mit - auch wenn ich vom Ergebnis begeistert bin.
» Glauben Sie an Vorahnungen?
Ich stehe mit beiden Beinen auf dem Boden, aber es gibt schon Phänomene, die sich wissenschaftlich nicht erklären lassen. Manche Leute haben tatsächlich Vorahnungen, die sich bewahrheiten. Und ich denke auch, dass es eine höhere Macht gibt, die über unsere Existenz hinausreicht. Dafür existiert zwar kein Beweis, und trotzdem glauben die meisten Menschen daran.
» Aber hatten Sie selbst Vorahnungen?
Auf jeden Fall. Ich habe Dinge gegen besseres Wissen getan und bin dafür bestraft worden, ich hatte Träume, die sich bewahrheitet haben. Aber ich habe selbst keine Erklärung dafür. Vielleicht ist es einfach nur Intuition.
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