Exzentrisch
Für seine Rolle als Willy Wonka ließ sich Depp von Michael Jackson inspirieren, munkelte man, als "Charlie und die Schokoladenfabrik" in die Kinos kam. Das stimmt nicht, sagt nun der Ausnahmemime selbst, findet die Idee, Michael Jackson zu spielen, jedoch interessant.
Willy Wonka oder Michael Jackson? Für manch einen scheint es kaum Unterschiede zu geben (Foto: Warner)
"Ich hatte nicht geplant Willy Wonka an Michael Jackson anzulehnen, aber ich wünschte, mir wäre diese Idee gekommen," antwortet Johnny Depp auf die Frage, ob an der Geschichte etwas dran sei. Falls Jacko es schaffe, aus den Negativschlagzeilen heraus zu kommen und ein Film über sein Leben gedreht wird, würde Johnny jedoch gerne die Hauptrolle übernehmen.
Doch Depp soll nicht nur bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" ein prominentes Vorbild gehabt haben. Auch für seine Rolle in "Sweeney Todd" soll er abgekupfert haben. Der Schauspieler, der für die Verkörperung des Todd seinen ersten Golden Globe erhielt, soll den Gesang von David Bowie nachgeahmt haben. Allerdings entkräftet Depp auch dieses Gerücht: "Ich würde nicht einmal davon träumen, David Bowie nachzumachen, er ist einer meiner Helden. Falls es Ähnlichkeiten gibt, war es keine Absicht. Es ist jedoch ein nettes Kompliment."
Ähnlich und doch ganz anders war es bei "Fluch der Karibik". Depp hatte zugegeben, dass er sich für Captain Jack Sparrow von Stones-Gitarrist Keith Richards inspirieren ließ. Im dritten Teil der Piraten-Saga "Am Ende der Welt" gab's für den legendären Saiten-Opa dann sogar eine kleine Rolle.
Im Musical "Sweeney Todd" ist Johnny selbst der Sänger und hat sich dafür auch richtig ins Zeug gelegt. Beim Song "Joanna" hatte er die größten Probleme, da er dort an einer Stelle eine Note besonders lang halten musste. "Einmal war ich kurz davor in Ohnmacht zu fallen. Mir wurde schwindlig und schwarz vor Augen." Vielleicht war dieses rigorose Training ja genau die richtige Vorbereitung, um später auch die hohen Noten des King of Pop zu treffen.
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