Zu viel Klatsch
"Es ist wie eine Seifenoper, bei der ich nie unterschrieben habe."
Jennifer Aniston befürchtet, dass der private Klatsch ihre Karriere zerstört (Foto: Kurt Krieger)
Jennifer Aniston ist der wohl berühmteste Single der Welt. Jeder Mann, der auch nur in ihre Nähe kommt, gilt als ihr neuer Lover und sorgt weltweit für Schlagzeilen. Wie sehr dem ehemaligen "Friends"-Star das mittlerweile auf die Nerven geht, kann man sich vorstellen. Doch mittlerweile hat Aniston ernsthaft Angst um ihre Karriere. "Diese Geschichten lenken von dem ab, für das ich hart arbeite: nämlich meine Filme", so Aniston. "Das Ganze ist wie ein Job, den ich nie angenommen oder wie eine Seifenoper, für die ich nie unterschrieben habe."
Dummerweise ist Jennifer Aniston aber nicht nur ein ziemlich berühmter Single, sondern eben auch eine noch berühmtere Ex-Ehefrau. Schon zu Zeiten, als ihre Beziehung mit Brad Pitt noch funktionierte, wurde Aniston vor allem als Gattin des schönsten Mannes der Welt betrachtet. Dass diesem Paar dann Skandalnudel und Sexbombe Angelina Jolie dazwischenfunkte, machte die Klatsch-Story auf ewig perfekt.
Pech, dass Jennifer Aniston seit dem mit ihren Beziehungen regelmäßig scheitert und auch vom Thema Brangelina nicht so richtig lassen kann. Besonders ungünstig ist aber, dass Aniston bei all diesen Geschichten, die sicher nie leicht auszuhalten waren, immer wieder den Weg in die Öffentlichkeit findet - oder ihn eben auch sucht.
Aktuell steht wieder ein neuer Film von ihr ins Haus: "Der Kautions-Cop" (Start am 1. April), eine weitere süße Komödie, die wohl bald keiner Erwähnung mehr, im Vorfeld aber eben doch ein bisschen Werbung bedarf. Das alles ist ziemlich schade, denn Jennifer Aniston kann mehr. So bewies sie 2006 in "Friends with Money" viel Tiefgang und bräuchte, wenn sie auf diesem Niveau weiter arbeiten würde, gar keine Klatschgeschichten mehr.
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