Ian Flemings Leben
Er war selbst im britischen Marine-Nachrichtendienst und Kultfiguren wie M und Miss Moneypenny stammen direkt aus seinem eigenen Leben: Höchste Zeit also, dass nicht nur James Bond, sondern endlich auch sein Erfinder Ian Fleming durch die Kinosäle wirbelt. Diesen Job soll nun James McAvoy übernehmen.
Hat absolut das Format, Vorbild und Schöpfer von James Bond zu sein: James McAvoy (Foto: Universal)
Es ist ganz klar eine Traumrolle für den Star aus "Wanted": James McAvoy soll in der Verfilmung des Bestsellers "Ian Fleming: The Man Behind James Bond" den 007-Erfinder spielen. Denn das Leben von Bond-Autor Fleming ist genauso spannend wie dessen Romane - kein Wunder, denn viele Abenteuer des beliebtesten Geheimagenten aller Zeiten speisen sich aus den persönlichen Erlebnissen von Ian Fleming.
Der Londoner war vor dem Zweiten Weltkrieg Journalist in Russland und nutzte seinen Job als Tarnung, um für das Auswärtige Amt zu spionieren. Im Krieg war er dann beim Marinegeheimdienst und wurde sogar persönlicher Assistent des Leiters John Godfrey. Dieser ist das Vorbild für "M", auch die Figur der Sekretärin Miss Moneypenny ist authentisch. Flemings zahlreiche Liebschaften erklären Bonds Casanova-Attitüde und sogar einige Filmtitel entstammen 1:1 den Erfahrungen des Spions: So war "Goldeneye" der Name einer Operation, die verhindern sollte, dass Gibraltar von den deutschen Streitkräften radarüberwacht wird.
Im Mittelpunkt des geplanten Films stehen aber vor allem die frühen Jahre von Ian Flemings Karriere, weswegen Jungstar James McAvoy auch die Idealbesetzung ist. Denn in dem Film, der schlicht "Ian Fleming" heißen soll, geht es um die ersten Erlebnisse, aufgrund derer Fleming nach und nach in seinem Kopf die Figur des James Bond formte - denn das war noch bevor er selbst ein erfolgreicher Agent wurde...
Unser "blonder Basterd" Diane Kruger eröffnete die 62. Berlinale - und Stars aus der ganzen Welt wollten das sehen.