

Taucht nix: James Cameron hielt nicht viel von "Titanic" (Foto: Kurt Krieger)
Als begeisterter Taucher hatte James Cameron sein Leben lang davon geträumt, die Überreste der "Titanic" aus nächster Nähe erleben zu können. Allerdings fehlte ihm das nötige Kleingeld für die Luxusexpedition.
Des Problems Lösung: einfach einen Film darüber drehen! Die Idee kam Cameron nach einem Besuch im IMAX-Kino, in dem eine Doku über das "Titanic"-Wrack gezeigt wurde. "Das kann ich auch", dachte Jim und begann umgehend, Pläne für einen Hollywoodfilm über die Schiffskatastrophe zu schmieden.
Dass er damit den größten Kinoerfolg aller Zeiten landen würde, war ihm natürlich nicht bewusst - und auch alles andere als beabsichtigt. Für Cameron zählte lediglich die "Recherchereise" zum Wrack des Schiffs, die natürlich mit dem Budget des Films verrechnet wurde.
Blockbuster aus Eigennutz
"Ich war unglaublich scharf auf diesen Trip und dachte mir damals: 'Scheiß drauf, gute und erfolgreiche Filme kannst du auch noch mit 80 machen. Diesen Tauchgang allerdings nicht.'" Das Ende der Geschichte dürfte jedem Filmfan bekannt sein: "Titanic" räumte 1998 stolze elf Oscars ab und spülte weltweit beinahe zwei Milliarden Dollar in die Kinokassen.
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Los Angeles, 11.11.2009 |