Star-Regisseur James Cameron freut sich über den Misserfolg der "Terminator"-Trittbrettfahrer und warnt vor der 3D-Schwemme im Kino.... http://images.kino.de/newspics/643/294643_1/b150x150.jpg James Cameron drischt auf "Terminator"-Sequels und 3D ein

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Star-Regisseur redet Klartext

James Cameron drischt auf "Terminator"-Sequels und 3D ein

In Your Face - geradezu aggressiv ehrlich, ohne Rücksicht auf Etikette! Diesen ambivalenten Charakterzug sagt man in Hollywood James Cameron nach - und dies stellte der "Avatar"-Macher nun wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis.

Großansicht Kein Freund diplomatischen Auftretens: James Cameron (Foto: Fox)

Kein Freund diplomatischen Auftretens: James Cameron (Foto: Fox)

Denn ohne jegliche Umschweife bekannte Cameron nun in einem Interview mit dem Magazin "Shortlist", dass es ihn gefreut habe, dass die "Terminator"-Fortsetzungen "Rebellion der Maschinen" und "Die Erlösung" weder kommerziell noch bei den Kritikern so erfolgreich waren wie sein Original aus dem Jahr 1984 und seine bahnbrechende Fortsetzung "Tag der Abrechnung".

"Ich wollte nicht, dass die beiden Filme floppen, weil Arnold und Sam Worthington darin mitspielten", so Cameron wörtlich. "Aber es hätte mich schon geärgert, wenn sie erfolgreicher gewesen wären als meine Filme."

Schließlich sei "Terminator" seine Geschichte, seine Idee und sein Werk gewesen und da sei es doch nur natürlich, dass man nicht wolle, dass ein anderer mit dem eigenen "Baby" mehr Erfolg habe als man selbst.

Scharfe Worte gegen 3D-Welle

Der Kanadier wiederholte in dem Interview auch seine Pauschalkritik an der grassierenden 3D-Welle in Hollywood, und sparte erneut nicht mit harschen Worten. Filme wie der von ihm bereits namentlich angegriffenen "Piranha 3D" würden ihm geradezu "in die Suppe pissen"!

Seit "Avatar" die Tür aufgestoßen habe, würden die Studios nachträglich "jeden Mist" in 3D nachbearbeiten, um auf den lukrativen Zug aufzuspringen, zürnte der Technologie-Pionier.

"Dabei habe ich ihm Grunde nichts gegen die Neubearbeitungen", argumentierte Cameron. "Aber die Studios müssen verdammt aufpassen, ob es für den jeweiligen Film überhaupt Sinn macht und ob die Qualität stimmt. Denn sonst versauen sie uns allen, den Filmemachern und dem Publikum, die Möglichkeiten, die 3D bietet." Und damit, bei allem Eigeninteresse, das man dem nicht gerade handzahmen Filmemacher unterstellen mag, spricht er auch vielen Kinofans aus der Seele.

Bilder zu "Terminator 2 - Tag der Abrechnung"

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tw, Los Angeles, 03.09.2010, 00:01

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