Abgesägt
Die Pop-Diva ist für ihre unbeschwerten Filme bekannt, in denen sie meist das nette Mädchen von nebenan spielt. Gestorben ist J.Lo bisher nur in "Jersey Girl" - und dabei soll es nach Meinung der Hollywood-Bosse auch bleiben.
Es hätte großes Kino werden können. Jennifer Lopez sollte in einer geplanten Verfilmung der berühmten Oper "Carmen" von George Bizet die Hauptrolle übernehmen. Doch nun wurden alle Pläne über den Haufen geworfen, da die Investoren gegen eine Besetzung der 36-Jährigen sind.
Regisseur Taylor Hackford ("Ray") meint zu wissen, warum das Projekt vorerst geplatzt ist - er ist überzeugt, dass die Filmindustrie unbedingt Lopez' Image als süßes Mädchen von nebenan bewahren wollte. Die Investoren seien wenig erfreut über die Tatsache gewesen, dass Lopez' Figur am Ende des Films das Zeitliche segnet. "Carmen" hätte die New Yorkerin in eine rassige Spanierein verwandelt, die am Schluß von ihrem eifersüchtigen Liebhaber ermordet wird.
"Die Filmstudios haben Angst, da viele Filme nicht den erhofften Erfolg bringen und so suchen sie nach Investoren", erklärt Hackford. "Carmen ist kein süßes nettes Mädchen, sondern eine Kriminelle. Wir wollen eine harte, ungeschminkte Version, aber die Geldgeber befürchten, dass die Fans von Lopez hauptsächlich 13-jährige Mädchen sind. Und der Film hat ein Ende, das Hollywood nicht gerne sieht."
Ob das Projekt nun ganz gestorben ist oder lediglich nach einer neuen Hauptdarstellerin gesucht wird, ist nicht bekannt.
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