Der Regisseur von "Der unglaubliche Hulk" über die Arbeit an der Comic-Verfilmung, Edward Norton und den Vergleich mit Ang Lees "Hulk".... http://images.kino.de/newspics/403/257403_1/b150x150.jpg "Ich musste mich jeden Tag kneifen"

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L. Leterrier im Gespräch

"Ich musste mich jeden Tag kneifen"

Mit "Der unglaubliche Hulk" feiert der französische Actionspezialist Louis Leterrier ("The Transporter") einen furiosen Einstand als Hollywood-Regisseur.

Großansicht Wenn er wütend ist, wird aus Bruce Banner (Edward Norton) das grüne Muskelpaket Hulk (Foto: Concorde)

Wenn er wütend ist, wird aus Bruce Banner (Edward Norton) das grüne Muskelpaket Hulk (Foto: Concorde)

» Ihr Film hat in den USA 55 Millionen Dollar nach drei Tagen eingespielt. Wie haben Sie sich an diesem Wochenende gefühlt?

LOUIS LETERRIER: Es war eines der merkwürdigeren und stressigsten Wochenenden meines Lebens. Und ja, es war ein gutes Wochenende. Ich führe ein völlig neues Leben. Und ich fühle mich gut.

» Also hat sich das Projekt "Der unglaubliche Hulk" mitsamt überlieferter Unstimmigkeiten gelohnt?

Zunächst einmal: So schlimm war es nicht, nicht schlimmer als bei meinen anderen Filmen. Und für mich hätte sich die Arbeit an dem Film nicht minder gelohnt, wenn wir an der Kinokasse nicht solchen Erfolg gehabt hätten. Ich hatte die Gelegenheit, an etwas zu arbeiten, was ich liebe. Ich musste mich jeden Tag kneifen, weil ich mein Glück nicht fassen konnte. Ich bin Franzose, 33 Jahre alt - und ich bin der Regisseur von "Der unglaubliche Hulk", einem der großen amerikanischen Sommerfilme. Wow.

Großansicht Tim Roth spielt Hulks Gegner Emil Blonsky, der zum Monster Abomination mutiert (Foto: Concorde)

Tim Roth spielt Hulks Gegner Emil Blonsky, der zum Monster Abomination mutiert (Foto: Concorde)

» Waren Sie von Anfang an so enthusiastisch?

Nicht wirklich. Ich war skeptisch. Ich kannte Ang Lees Film. Ich mag ihn, verstehe aber, warum er kommerziell nicht das geleistet hat, was man erwartet hatte. Eine Fortsetzung in diesem Stil, aber mit mehr Action, worin meine Stärke liegt, hätte ich nicht machen wollen. Dann versicherte man mir, dass man an meiner persönlichen Version interessiert wäre. Das gefiel mir. Ich ging nach Hause und feilte einen Monat lang an meinem "Hulk"-Film, fertigte ein paar Skizzen an und überlegte mir einen Plot. Dafür erhielt ich grünes Licht.

» Also waren Sie auch am Buch beteiligt?

Sicher. Das Studio heuerte Zak Penn an, der einige Erfahrung in der Adaption von Comics hat, und brachte ihn mit mir zusammen. Später kam auch noch Edward Norton mit dazu. Aber von Anfang bis Ende war ich es, der die Zügel in der Hand hielt. Und natürlich hatte auch Marvel dezidierte Vorstellungen.

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