T. Maguire im Gespräch
Auf der Leinwand rettet er als "Spider-Man" die Welt. Privat führt er eher ein Leben wie Peter Parker. Tobey Maguire erzählt von seinem Leben als Hollywood-Star und dem zweiten Abenteuer des Spinnenmanns.
Was? Ach das, Gesichtsbehaarung, mein Bart.
Nein, nicht für einen Film, auch nicht aus irgend einem speziellen Grund. Tatsächlich mag ich es nicht unbedingt, mich zu rasieren. Wenn ich es irgendwie vermeiden kann, dann tu ich es nicht.
Ich würde gerne mal fliegen können. Nicht dass ich diese Gabe für immer behalten möchte, aber ich würde gerne zwei-, dreimal ausprobieren wie sich das anfühlt. Aber eigentlich möchte ich gar keine Superkräfte haben.
Ich weiß nicht genau, aber ich möchte mich darauf einfach nicht einlassen, und glücklicherweise liegen diese Dinge auch außerhalb meiner Kontrolle.
Nun eigentlich habe ich es gar nicht gewaschen, das war eine Filmszene in Spider-Man 2.
Ich weiß es gar nicht genau. Es gab auch viele verschiedene Versionen. Der eine hatte nur einen Schlitz, der andere acht, damit ich mich besser bewegen konnte. Und der nächste war wiederum ein kompletter Anzug.
Ach, wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, sind sie sogar ganz angenehm zu tragen. Nicht so angenehm wie Jeans und T-Shirt, aber nichts worüber man sich beschweren müsste.
Das weiß ich noch nicht. Ich wollte immer schon und möchte auch weiterhin alle möglichen Arten von Film drehen. Hoffentlich kann ich in der Zukunft einmal sagen, dass ich während meiner Karriere die verschiedensten Erfahrungen gemacht habe und in allen Genres gearbeitet habe. Aber jetzt ist es dafür einfach noch zu früh.
Wenn die Leute mich fragen, welche Filme ich drehen möchte, dann weiß ich immer nicht was ich sagen soll. Ich liebe einen krachenden Action-Film genau so wie ein kleines, feines Drama. Ich sehe eine Komödie genau so gerne wie eine Lovestory, und auch Thriller und Horrorfilme - ich sehe alle Genres und ich möchte auch alles selber machen. Ich liebe "Shining", ich liebe "Der Marathon-Mann", ich mochte "Auf der Flucht" sehr gerne. Die "Indiana Jones"-Filme sind sehr gut, "Harry und Sally" ist eine sehr gute Komödie. Und ich möchte gerne in vielen solchen Filmen mitspielen.
Ich bin ein ziemlich langweiliger Kerl. Was mache ich eigentlich? Das was alle machen. Ins Kino gehen, mit Freunden rumhängen und ich schaue ziemlich viel DVD. Ich esse gern, nebenbei atme ich auch noch, ich schlafe gern und manchmal bade ich.
Ja, ich dusche.
Ich gehe schon raus. Manchmal werde ich auch erkannt, aber es ist nicht so tragisch.
Hat es das? Wenn du das sagst...
Oh, ich kann mich relativ frei bewegen. Momentan ist es ein wenig schwieriger, weil der Film gerade rauskommt, aber in sieben, acht Monaten sieht das ganz anders aus. Da wird dann nicht einmal ein Viertel des Trubels herrschen.
Nein, überhaupt nicht.
Das ist eine interessante Frage. Glücklicherweise werde ich noch gefragt, ob ich kleine Filme ohne viel Geld drehen möchte. Aber einige Menschen haben mich mit Sicherheit von der Liste gestrichen. Für mich persönlich spielt es eigentlich keine Rolle, wie viel Geld im Spiel ist. Ich möchte einfach gute Bücher verfilmen - zur Not mache ich das auch umsonst!
Auf jeden Fall. Ich stelle mir bei der Rollenauswahl sogar meist die Frage, ob ich das ohne Bezahlung spielen würde. Wenn ja, nehme ich an. Ich mache nicht so viele Filme wie andere Schauspieler, also muss ich das lieben, was ich da tue. Wenn ich im Nachhinein nicht stolz sein kann auf meinen Film, hätte ich ein echtes Problem mit der Arbeit.
Ich überlege gerade, ob ich Kirsten vor "Spider-Man" mal getroffen habe, aber nein. Wir haben uns hier in Deutschland zum ersten Mal getroffen. Sie drehte gerade "The Cat's Meow". Sam Raimi und ich kamen her, um sie zu casten. Wir hatten schon eine Reihe anderer guter Schauspielerinnen getestet, aber nichts wollte so recht zusammen passen. Und dann wurde ich krank, der Arzt riet mir zuhause zu bleiben, und schon gar nicht sollte ich für einen Kurztrip nach Deutschland fliegen. Aber Sam überzeugt mich dann doch und mir ging es hundeelend. Die arme Kirsten musste die Szene mit einem Wrack spielen. Aber plötzlich machte es Klick, und wir alle wussten, dass hier Mary Jane vor uns steht.
Ein bisschen etwas von beidem. Wir sehen uns nicht oft, wenn wir nicht zusammen arbeiten. Aber wir haben ein sehr guten Draht zueinander.
Ach, mich kümmert das nicht.
Es ist immer noch meine Rolle, oder? Ich habe mir tatsächlich nie Gedanken darüber gemacht. Ich war mir immer sicher, dass das mit meiner Gesundheit wieder wird. Und Jake war ja nur eine Option, sollte ich wegen meiner Rückenprobleme ausfallen. Jetzt ist wieder alles in Ordnung. Außerdem wurde das ohnehin stark von der Presse aufgebauscht. Das liest sich vielleicht wie ein großes Drama. Aber so war es nie.
Nun ein paar Sachen davon findet man auch in den Comics von Stan Lee. Aber es ist schon richtig, vieles haben wir selbst eingefügt. In erster Linie ist es einmal Sam Raimis Film. Ich bin nicht immer dabei, wenn etwas entwickelt wird und habe deshalb auch nicht den vollen Überblick. Aber wenn ich einen "Hauptverantwortlichen" nennen müsste, dann wäre das er. Er gibt die Richtung vor. Und dann haben an diesem Drehbuch einfach unglaublich viele Menschen gearbeitet. Leute, die ich nicht einmal alle kenne. Jeder hat seine Vorstellungen und so entwickeln sich eben solche Dinge.
Das darf ich doch noch nicht erzählen. Aber tatsächlich weiß ich es auch selbst noch nicht. Sam und ich werden uns in ein paar Wochen zusammensetzen und dann wird er mir sagen, wo's lang geht.
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