Colin Farrell
In "Brügge sehen... und sterben?" spielt Farrell einen irischen Auftragskiller, der in der belgischen Metropole untertauchen muss. Im Interview verrät der Schauspieler, wie viel von seiner Figur in ihm selbst steckt.
In der Krimikomödie "Brügge sehen... und sterben?" sitzt Farrell ganz schön in der Klemme (Foto: Tobis)
» Wir haben Sie schon eine zeitlang nicht mehr auf der Leinwand gesehen. Warum haben Sie sich so rar gemacht?
COLIN FARRELL: Weil ich nach "Miami Vice" total ausgepumpt war. Ich hatte nie einen großen Karriereplan, habe mich einfach nur von einem Projekt ins nächste gestürzt. Da brauchte ich einmal eine Pause, um mich zu sammeln.
» Hatten Sie keine Angst, dass Ihre Karriere dadurch einen Knick bekommt?
Nein, meine so genannte Karriere ist sowieso nur eine Glückssache. Ich arbeite nur, um mich und die Welt besser zu verstehen, denn ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Aber wenn ich mich völlig auspowere, dann verliere ich diese Neugier.
» Was haben Sie gemacht, um Ihre Batterien wieder aufzuladen?
Ich verbrachte Zeit mit meinem kleinen Sohn und mit meinen Eltern und Freunden in Irland. Das ist für mich immer noch die Heimat, in die ich regelmäßig zurückkehren muss. Und letztlich habe ich auf ein so tolles Drehbuch wie "Brügge sehen... und sterben?" gewartet.
» Was muss ein Drehbuch bei Ihnen auslösen, damit Sie bei dem Film einsteigen?
Es muss mir Angst machen. Ich muss das Gefühl haben, dass ich auf ein Abenteuer gehe, das ich nicht kontrollieren kann. Das war schon bei "Alexander" so und das galt auch für "Brügge sehen..."
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