D. Heyman im Gespräch
Kinder auf der ganzen Welt lieben die Abenteuer des jungen Zauberlehrlings. Produzent David Heyman sorgt mit "Harry Potter und der Feuerkelch" nun bereits zum vierten Mal dafür, dass die spannenden Geschichten auch auf der Leinwand funktionieren.
Action en masse - schließlich taucht Harrys Erzfeind, Lord Voldemort, wieder auf (Foto: Warner)
Der neue "Harry Potter" hat mehr Action und Humor, ist romantischer und düsterer als alle vorherigen Filme. Für wie riskant halten Sie diese Weiterentwicklung?
DAVID HEYMAN: Für mich ist das kein Risiko. Schließlich war das vierte Buch extrem erfolgreich. Mike Newells Film ist eine angemessene Adaption der Vorlage: Lord Voldemort kehrt zurück, es gibt den ersten Todesfall, aber auch humorvolle Akzente.
Das Buch ist schlichtweg reifer als die vorherigen, genauso wie die Charaktere. Wir waren förmlich gezwungen, mit "Harry Potter und der Feuerkelch" ebenfalls einen Schritt weiter zu gehen. Sonst hätten uns die Fans der Bücher geschmäht, und die bilden nun mal auch den Kern des Kinopublikums.
Tür auf zu neuen Taten: Endlich ist Harry Potter alias Daniel Radcliffe zurück! (Foto: Warner)
Wie funktioniert die Verständigung mit der Autorin der Buchvorlagen, Joanne K. Rowling?
Ich fahre im Frühstadium des Films mit dem jeweiligen Regisseur nach Edinburgh und treffe dort Joanne K. Rowling. Dabei geht es mir vor allem darum, dass der Regisseur von ihrem enzyklopädischen Wissen bezüglich des Harry-Potter-Kosmos profitiert und sich in die Thematik einfühlen kann. Außerdem schicken wir ihr danach jede Drehbuch-Fassung, damit sie intervenieren kann, wenn ihr etwas nicht gefällt.
Das blieb aber diesmal aus. Dabei haben wir hier und da wichtige Änderungen vorgenommen: Auf dem Weihnachtsball etwa gibt es nicht nur Hard Rock wie im Buch, sondern auch einen klassischen Walzer.
Drama über die Rettungsaktion dreier Grauwale 1988, die eine Zusammenarbeit der Supermächte USA und UdSSR erforderte.