Yates im Gespräch
Der nahezu unbekannte David Yates wird nach "Harry Potter und der Orden des Phoenix" auch "Harry Potter und der Halbblutprinz" realisieren. Er fühlt sich sogar für den Abschluss der Saga gewappnet.
Harry lehrt seinen Mitschülern die Verteidigung gegen die dunklen Künste (Foto: © 2005 Warner Bros. Entertainment Inc. Harry Potter Publishing Rights)
» Es ist keine leichte Aufgabe, den Vergleich mit drei Regisseuren aufzunehmen, die den Erfolg von "Harry Potter" maßgeblich mitbestimmt haben...
DAVID YATES: Solche Gedanken habe ich schlichtweg vermieden. Ich konzentrierte mich voll und ganz darauf, mit "Harry Potter und der Orden des Phoenix" die beste Story zu erzählen, und ließ Gedanken beiseite, wie sich mein Film in der Serie eingliedern könnte und wie hoch das Budget ist.
» Finden Sie es ungewöhnlich, dass man einem ausgewiesenen TV-Mann ein so großes Kinoprojekt anvertraut hat?
Acht Jahre war ich ausschließlich fürs Fernsehen tätig und habe so auch den Produzenten David Heyman kennengelernt. Wir sind gut befreundet, was sicherlich auch eine Rolle spielte, warum ich ausgewählt wurde.
Regisseur David Yates bei der Arbeit am Filmset mit Hauptdarsteller Daniel Radcliffe (Foto: © 2005 Warner Bros. Entertainment Inc. Harry Potter Publishing Rights)
» Heyman hat Ihnen aber sicherlich seine Vorstellungen vermittelt, wie ein "Harry Potter" auszusehen hat.
Ich hätte den Film nicht gemacht, wenn ich nicht auch meine eigenen Ideen hätte einbringen können. Ich sagte den Produzenten, dass ich emotional noch tiefer in die Figuren eindringen möchte. Sie sahen das genauso, denn die Geschichten werden von Film zu Film komplizierter, düsterer und erwachsener.
Die Zeit dafür ist reif, denn Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint sind junge Erwachsene, die selbst vielschichtiger und komplizierter geworden sind.
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