Fluch der Karibik
Zu unbekannt: Disney wollte Hugh Jackman nicht als Jack Sparrow. Und Johnny Depps "Fluch der Karibik"-Performance war dem Studio dann ziemlich peinlich ...
Hugh Jackman stand zwar Pate für "Jack Sparrow", aber Johnny Depp bekam die Rolle (Foto: Fox/Disney)
Es ist der 'Jack': Erfolgsautor Stuart Beattie ("Collateral", "G.I. Joe") verriet in einem Interview, wie der schräge Pirat Jack Sparrow getauft wurde: "Als ich die Figur entwickelte, hatte ich Hugh Jackman im Sinn. Daher der Name Käpt'n JACK Sparrow".
Als der Australier Beattie an "Fluch der Karibik" arbeitete, war Hugh Jackman in seiner Heimat bereits ein bekannter Schauspieler. Aber außerhalb Australiens kannte den späteren 'Sexiest Man Alive' noch kein Mensch. Disney entschied sich prompt, das Kommando über die Black Pearl einem richtigen Star zu übertragen: Johnny Depp. Der wiederum nahm sich Keith Richards von den Rolling Stones als Vorbild.
Stuart Beattie berichtet auch, dass er es nicht leicht hatte, die heute megaerfolgreiche "Fluch der Karibik"-Reihe an den Mann zu bringen: "Ich habe zehn Jahre damit verbracht, den Stoff bei Disney zu präsentieren. Aber sie waren einfach nicht interessiert."
Johnny Depp, der für seine Darstellung des Jack Sparrow für einen Oscar nominiert wurde, machte sich mit seiner schrägen Piraten-Performance nicht nur Freunde. "Bei Disney konnte man die Figur nicht ausstehen", erinnert sich der Superstar. "Eine Managerin fragte mich sogar, ob Jack schwul sei. Ich sagte ihr, alle meine Rollen seien schwul. Das machte sie ziemlich nervös."
Käpt'n Jack Sparrows viertes Abenteuer mit dem Titel "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten" kommt am 19. Mai 2011 in die Kinos, übrigens in 3D. Der erste Trailer zum Film ist für den 13. Dezember angekündigt.
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