Das Blutvergießen geht weiter
Hat ein Horrorfilm ordentlich Kasse gemacht, wird die zugrunde liegende Story gnadenlos ausgeschlachtet - auch, wenn dies auf Kosten der Logik oder der Qualität des Schockers geht.
So umfasst die "Halloween"-Reihe mittlerweile neun Teile, Massenmörder Jason aus "Freitag, der 13." bringt es auf elf Auftritte und Freddy Krueger aus "Nightmare on Elm Street" durfte bisher achtmal meucheln. Und während mit "Saw 5" gerade der neueste Film um den fiesen Jigsaw-Killer entsteht, öffnet auch das "Hostel" erneut seine Türen.
2006 landete Regisseur und Drehbuchautor Eli Roth mit seinem blutigen Folterhorror einen der erfolgreichsten Filme des Jahres. Für nur knapp fünf Millionen Dollar produziert, spielte "Hostel" weltweit über 80 Millionen Dollar ein. Ein Jahr später folgte die Fortsetzung "Hostel 2", die mit 35 Millionen Dollar Einspielergebnis allerdings nicht mehr so profitabel war wie der Vorgänger.
Trotzdem laufen derzeit die Verhandlungen für "Hostel III": Erneut soll eine Gruppe amerikanischer Teenager in einem europäischen Folterkeller, der als Jugendherberge getarnt ist, von sadistischen Geschäftsleuten brutal gequält werden. Eli Roth wird beim erneuten Blutvergießen allerdings nicht dabei sein - er steht weder als Regisseur, noch als Autor zur Verfügung. Ob "Hostel III" ins Kino kommt oder gleich auf DVD veröffentlicht wird, steht im Moment noch nicht fest.
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