"Pandorum" erzählt von einer Weltraumexpedition, bei der die Crew plötzlich unter Gedächtnisschwund leidet. Mit dabei: Dennis Quaid und Ben Foster.... http://images.kino.de/newspics/908/264908_1/b150x150.jpg Hollywood made in Germany

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SciFi-Dreh in Babelsberg

Hollywood made in Germany

Die "Resident Evil"-Produzenten und der frisch gebackene deutsche Hollywood-Regisseur Christian Alvar drehen in Babelsberg den Science-Fiction-Thriller "Pandorum" - und peilen einen Mehrteiler an.

Großansicht "Pandorum" wandelt auf den Spuren von "Alien" und "Rosemaries Baby" (Foto: Constantin)

"Pandorum" wandelt auf den Spuren von "Alien" und "Rosemaries Baby" (Foto: Constantin)

Düstere Raumschiffgänge, die an ein U-Boot erinnern, bizarr mutierte Gestalten, klaustrophobische Kammern - Szenerien wie diese gab es bis Ende Oktober in Babelsberg zu sehen, wo Christian Alvart seinen Science-Fiction-Thriller "Pandorum" inszenierte. Indes: Wenn es nach der Logik einiger deutscher Branchenmanager ginge, hätte der 34-Jährige nie einen solchen Film übernehmen dürfen.

Vor drei Jahren hatte er mit dem für eineinhalb Millionen Euro gedrehten Schocker "Antikörper" auf sich aufmerksam gemacht. "Doch als ich ein Projekt für fünf Millionen Euro machen wollte, hieß es, das wäre für mich zu teuer." Zum Glück war der gebürtige Hesse zu diesem Zeitpunkt schon von Hollywood entdeckt worden.

Großansicht Das "Pandorum"-Team: Die Produzenten Jeremy Bolt (l.) und Robert Kulzer (r.) mit dem Regisseur Christian Alvart (m.) (Foto: Constantin)

Das "Pandorum"-Team: Die Produzenten Jeremy Bolt (l.) und Robert Kulzer (r.) mit dem Regisseur Christian Alvart (m.) (Foto: Constantin)

Von den Machern von "Resident Evil"

"Antikörper" hatte noch vor dem deutschen Kinostart beim Tribeca Filmfestival für Furore gesorgt. Während die deutsche Filmindustrie wenig Interesse an Regisseur Alvart zeigte, absolvierte er in Los Angeles ein Meeting nach dem anderen. Immerhin: Es war die amerikanische Dependance einer deutschen Filmfirma, die das Projekt "Pandorum" ins Rollen brachte. Robert Kulzer und Jeremy Bolt hatten bereits erfolgreich Science-Fiction-Actionfilme wie die "Resident Evil"-Reihe gemacht und waren auf der Suche nach einem neuen Projekt. Daher ließen sie Alvart das Originaldrehbuch von Dave Morrison zukommen.

",Antikörper' war ein wunderschön designter und gedrehter Film, in dem jede Einstellung Sinn ergab", so Kulzer euphorisch. Doch sobald ihr Wunschkandidat das ursprüngliche Skript gelesen hatte, war er erst einmal überrascht. Denn er hatte selbst einen Stoff nach einer nahezu identischen Grundidee entwickelt: Eine kleine Gruppe von Astronauten erwacht während eines interstellaren Raumflugs und hat jede Erinnerung an den Hintergrund ihrer Reise verloren.

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