3.000 Ratten und ein Hund: Warum die "Indiana Jones"-Filme ein tierisches Vergnügen sind. Kurioses aus dem Indyversum und ein Ausblick auf "Indy 4"!... http://images.kino.de/newspics/966/252966_1/b150x150.jpg Hinter den Kulissen von "Indiana Jones"

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Kult

Hinter den Kulissen von "Indiana Jones"

Seit seinem ersten Leinwand-Abenteuer 1981 hat Indiana Jones die Herzen mehrerer Generationen von Filmfans im Sturm erobert. Mit einem Einspielergebnis von bislang über einer Milliarde US-Dollar ist es eine der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten.

Großansicht Eine der größten Film-Ikonen: Indiana Jones (Foto: UIP)

Eine der größten Film-Ikonen: Indiana Jones (Foto: UIP)

Kaum zu glauben, dass Steven Spielberg und George Lucas anfangs Schwierigkeiten hatten, "Jäger des verlorenen Schatzes" überhaupt an den Mann zu bringen. Erst nach langer Überzeugungsarbeit fanden sie ein Produktionstudio, das den Film finanzieren wollte.

Nach dem überragenden Erfolg hatten sie es bei den Fortsetzungen leichter. Das Budget, das sie für "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" bekamen, war schon mehr als doppelt so hoch wie das für "Jäger des verlorenen Schatzes". So konnte Spielberg den Film an einer Vielzahl von Orten drehen, verstreut über sechs Länder. Für die Szene in den Katakomben züchteten die Macher extra 3.000 Ratten und sämtliche Darsteller der Nazi-Soldaten wurden mit Original-Uniformen ausgestattet - mühsam zusammengesucht von findigen Kostümbildnern.

Großansicht Beinahe hätte Tom Selleck anstatt Harrison Ford die Peitsche geschwungen (Foto: UIP, Universal)

Beinahe hätte Tom Selleck anstatt Harrison Ford die Peitsche geschwungen (Foto: UIP, Universal)

Indiana Jones mit Schnauzer?

Allerdings ist vor allem das Staraufgebot beachtlich. In den ersten drei Filmen haben unter anderem Sean Connery, River Phoenix, John Rhys-Davies und Dan Aykroyd mitgespielt.

Im vierten Abenteuer "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels", das nach zwanzig Jahren Pause am 22. Mai ins Kino kommt, tummeln sich die Superstars. Top-Darstellerin Cate Blanchett mimt Indys Gegenspielerin, die russische Auperagentin Irina Spalko. Jungstar Shia LaBeouf aus "Transformers" gibt Indys jugendlichen Sidekick. Doch am wichtigsten ist natürlich Harrison Ford.

Ist "Indiana Jones" ohne Ford überhaupt vorstellbar? Fast wäre "Jäger des verlorenen Schatzes" ohne ihn gedreht worden, denn eigentlich ging seine Rolle an Tom Selleck. Der Schauspieler war jedoch an seinen Vertrag bei "Magnum" gebunden und musste absagen. Ford wurde erst im letzten Moment gecastet, obwohl er Steven Spielbergs erste Wahl war. Der Grund: Lucas wollte ihm die Hauptrolle nicht geben, weil Ford bereits in seinen Filmen ""Star Wars" und "American Graffiti" mitgespielt hatte.

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