Barbar-Papa
Gäbe es die Oscar-Kategorie "Stärkste Nebenrolle" - 'Hellboy' Ron Perlman wäre ein Spitzenkandidat dafür ...
Ein Mann für kultige Fälle: Ron Perlman in seiner Paraderolle als "Hellboy" (Foto: Universal)
Es war noch nie leicht mit Mickey Rourke: Mal war er drin bei "Conan", dann wieder raus, zuletzt wieder drin. Und jetzt ist er endgültig raus. In der Neuverfilmung des Klassikers "Conan der Barbar" mit Arnold Schwarzenegger sollte Rourke die Rolle des Corin, Conans Papa, übernehmen. Sein Auftritt als Brustmuskel-Exhibitionist in "Iron Man 2" war auch eine prima Referenz dafür. Aber Mickey Rourke darf jetzt derlei bei "War of the Gods" versuchen. Als Conans Erzeuger zeigt nun "Hellboy"-Darsteller Ron Perlman die Muskeln - und die sind auch nicht von schlechten Eltern.
Im Original-"Conan" tauchte Corin nur am Rande auf. Die nun aufgewertete Nebenrolle beschreibt den Barbar-Papa nun als "kraftvoll gebaut, intelligent, würdevoll, ein Schwertmeister, prima Schmied und Anführer der Cimmerians." Das kriegt er hin, der Ron Perlman. Nur den staubtrockenen Sarkasmus, mit dem er in beiden "Hellboy"-Filmen und auch in "Alien - Die Wiedergeburt" glänzte muß er sich sparen.
"Conan" erblickt nach bester Barbarenart das Licht der Welt: Die Mutter liegt im Sterben, aber der schlachtfelderprobte Papa Ron Perlman hat gewisse Erfahrung mit Kaiserschnitten. Ob der alleinerziehende Vater seinen Job gut gemacht hat, können Pädagogen und Action-Freunde gegen Ende des Jahres in den Kinos beurteilen ...
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