Schuppig
Er hat mit Laserpistolen galaktische Fieslinge traktiert, mit der Peitsche lästige Schatzsucherrivalen erledigt und dazu jede Menge cooler Sprüche geklopft. Doch in seinem nächsten Film ist Harrison Ford wohl hauptsächlich mit der Suche nach Plankton beschäftigt - und dazu noch stumm ...
Denn Superstar Harrison Ford hat einen ziemlich ungewöhnlichen Rollenwunsch: "Ich habe noch nie einen Fisch gespielt. Ich habe noch nie eine Frau gespielt. Also sollte ich doch mal einen weiblichen Fisch darstellen - wäre doch schon wegen des Kostüms lustig!"
Selbstverständlich gab's von Harrison Ford sein berühmtes Augenzwinkern zu dieser Aussage. Denn - "Findet Nemo" in allen Ehren - wer kann sich schließlich Han Solo als tumb nach Plankton suchende Meeresbewohnerin vorstellen?
Völlig ernst gemeint ist allerdings Harrison Fords Kommentar zum Thema Indiana Jones. Denn nach dem kommerziellen Erfolg von "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" ist Ford heiß auf ein fünftes Abenteuer mit dem umtriebigen Archäologen:
"Wenn wir eine gute Story und ein anständiges Drehbuch in kürzerer Zeit hinkriegen als die 18 Jahre, die wir für den vierten Teil gebraucht haben, und ich dann noch am Leben bin, dann stehe ich sofort zur Verfügung!", verspricht Harrison Ford.
Derzeit arbeiten die nächste Indy-Macher George Lucas und Steven Spielberg fieberhaft an einer Idee für "Indiana Jones 5". Allerdings sind auch diesmal schon mehrere Geschichten verworfen und Drehbuchautoren verschlissen worden. So war es auch schon bei "Das Königreich des Kristallschädels", was der Qualität des Drehbuchs am Ende nicht besonders gut getan hat. Doch weil die Fans schon allein wegen Harrison Ford fürs nächste Indy-Abenteuer in die Kinos strömen, war der Film dennoch extrem erfolgreich.
Ford ist sich dabei seines Glücks wohl bewusst und sagt bescheiden: "Ich bin extrem dankbar, dass ich nie in einem richtigen, normalen Beruf arbeiten musste. Wenn ich jeden Tag das Gleiche machen müsste, wäre mir scheißlangweilig!"
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