Asia-Remakes
Sie haben einfach ein Händchen für Geschichten, die unter die Haut gehen.
Nach einer Augenoperation sieht Violinistin Mun in "The Eye" plötzlich Tote (Foto: Highlight)
Regisseure wie Takashi Shimizu, Hideo Nakata oder Danny und Oxide Pang haben uns großartige Horror- und Actionfilme geschenkt. Aber warum bloß muss man das in Hollywood alles neu verfilmen? Keiner weiß genau, weshalb asiatische Regisseure so ein gutes Händchen für haarsträubende Horrorfilme und packende Actionthriller haben. Doch wer sich schon mal einen Mega-Grusler à la "The Eye" angesehen hat, weiß, dass hier echte Meister am Werk waren.
Ein Merkmal haben sie alle gemeinsam: Die Hauptprotagonisten sind größtenteils sehr einsame Menschen, die in einer schillernden Großstadt leben. Dort verlieren sie sich in riesigen Häuserschluchten und versinken in der Anonymität.
Vielleicht braucht es deshalb einen besonders großen Schrecken, um sie aus ihrer Lethargie zu reißen. In Hollywood nutzt man diesen Kniff eher selten, hier stürzen sich mit Messern bewaffnete Irre in idyllischen Vororten auf ihre braven Opfer. Und Actionhelden sind mit Vorliebe überlebensgroße Megamänner, die die Welt retten müssen.
Mysteriöse Geister, die die Lebenden heimsuchten, gab es auch lange Zeit nicht in der Traumfabrik - bis dort das Asia-Fieber ausbrach und ein erfolgreicher Originalfilm nach dem anderen wieder neu aufgelegt wurde.
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