Einzigartig
Mit dem Gewinn der Goldenen Himbeere und des Oscars innerhalb von nur 24 Stunden hat Sandra Bullock Filmgeschichte geschrieben.
Am einen Tag pfui, am nächsten Tag hui: Sandra Bullock hat innerhalb von 24 Stunden mit dem Gewinn der Goldenen Himbeere und des Oscars die Höhen und Tiefen des Showbusiness erlebt und mit 45 Jahren Filmgeschichte geschrieben. Als erste Schauspielerin bekam sie kurz hintereinander die Auszeichnungen als schlechteste und beste Schauspielerin.
Traditionell fand einen Tag vor der glamourösen Oscar-Verleihung im Kodak Theater die Übergabe des Schmähpreises "Goldene Himbeere" für besonders schlechte Darbietungen und Filmwerke statt. Bullock erhielt den ungeliebten Preis allerdings nicht für ihre Oscar-prämierte Rolle in "The Blind Side", sondern für das deutlich flachere Date-Movie "Verrückt nach Steve".
John Wilson, Erfinder der sogenannten "Razzie Awards", ahnte schon am Samstag, welch einmaliges Wechselbad der Gefühle Sandra Bullock an diesem Wochenende erleben würde. "Das hatten wir noch nie. Heute ist sie die Schlechteste, morgen die Beste!"
Bullock wird's mit Humor genommen haben - ebenso wie die anderen "Gewinner" bei Wilsons Veranstaltung. Zum schlechtesten Film des Jahres wurde einstimmig "Transformers - Die Rache" gewählt, dessen Macher Michael Bay durfte sich zudem über Regie- und Drehbuch-Himbeeren freuen. Die Ehrenpreise als schlechteste Schauspieler des Jahrzehnts gingen an Paris Hilton und Eddie Murphy. Na dann, herzlichen Glückwunsch...
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