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Gleich zwei neue "Independence Day"-Filme
Als Will Smith 1996 garstigen Aliens die Stirn bot und Roland Emmerich erstmals das Weiße Haus in Schutt und Asche legte, staunte die ganze Welt.
James Hoben, Architekt des Weißen Hauses, ist der natürliche Feind von
ZoomJames Hoben, Architekt des Weißen Hauses, ist der natürliche Feind von "Independence Day"- und "2012"-Macher Roland Emmerich (Foto: Fox)

Entsprechend groß war die Freude, als Katastrophen-Experte Roland Emmerich kürzlich verkündete, dass er eine Fortsetzung zu "Independence Day" plant. Seit heute gibt es dazu doppelten Grund. Denn das "Spielbergle aus Schwaben" will noch einen drauf setzen und die Invasions-Saga zur Trilogie erweitern:

"Wir werden sogar zwei weitere 'Independence Day'-Filme machen, weil wir eine ziemlich umfassende Geschichte erzählen wollen, die einen längeren Spannungsbogen benötigt", erklärt Roland Emmerich. "Dabei soll die Handlung genau da einsetzen, wo der erste 'Independence Day' endete."

Das ist für einen Emmerich-Film allerdings eine bemerkenswerte Begründung. Denn eine komplexe Story war bisher eher nicht das Markenzeichen von Werken wie "Godzilla", "10.000 BC" oder "The Day After Tomorrow". Spötter meinten gar, deren Geschichte hätte maximal für 30 Kinominuten ausgereicht, der Rest sei pures Effektspektakel. Allerdings gibt der enorme Hype um "2012", in dem Emmerich gerade erneut das Weiße Haus und andere berühmte Bauwerke in aller Welt platt macht, dem Regisseur eindeutig Recht.

Keine Weltraumschlachten in "Independence Day 2 & 3"

Spekulationen, ob Will Smith in den "Independence Day"-Fortsetzungen an Bord eines Raumschiffs gehen könnte und damit auch Weltraum-Szenen zu erwarten seien, erteilte Roland Emmerich indes eine Absage: "Wir bleiben schön brav auf der Erde, denn das ist die Stärke des ersten Films: die Invasion unseres Planeten von außerhalb."

Fertige Drehbücher gebe es zwar noch nicht, so Emmerich, aber die Geschichte habe er mit seinem Skript-Autor Dean Devlin schon komplett durchgeplant: "Es ist eine wirklich absolut großartige Story, eine verdammt coole", zeigt sich der Regisseur begeistert.

Fehlt zum Erfolg der beiden neuen "Independence Day"-Filme eigentlich nur noch Will Smith, denn dessen offizielle Zusage steht immer noch aus. Doch auch hier ist sich Roland Emmerich seiner Sache sicher: "Wenn die Kameras zu laufen beginnen, wird Will Smith davor sein", verspricht er.

Nicht ganz so ernst gemeint sind dagegen wohl Emmerichs Aussagen über den möglichen Titel der beiden "Independence Day"-Fortsetzungen: "Wie wär's zum Beispiel mit 'ID4-ever', Teil I und II", scherzt er.

sun Roland Emmerich, 13.11.2009

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