Action-Überdruss
Das Bibel-Epos "Die Passion Christi" ist der beste Beweis dafür, dass Mel Gibson seine Zukunft nicht mehr im Action-Genre sieht. Inzwischen hat der einstige Revolverheld sogar das Interesse an einer Fortsetzung von "Mad Max" verloren.
Sie können's einfach nicht lassen: Hollywoods alte Action-Recken kommen trotz ergrauter Schläfen und eingerosterer Gelenke nicht von ihrem Haus und Hof-Genre los. Harrison Ford gibt ein viertes Mal "Indiana Jones", Bruce Willis stirbt nochmal langsam und Sylvester Stallone... nun gut.
Nur einer hat von Stunts, Feuergefechten und heißen Verfolgungsjagden offenbar endgültig die Nase voll - Mel Gibson. Die von vielen Fans sehnlichst erwarteten Fortsetzungen seiner beiden Erfolgs-Reihen "Mad Max" und "Lethal Weapon" spielen in der Planung des 48-Jährigen jedenfalls keine Rolle mehr.
Zumindest von einem fünften Teil des Buddy-Actioners mit Danny Glover scheint sich Gibson längst verabschiedet zu haben: "Ich bin zu alt und würde mit diesem Action-Kram einfach nicht mehr fertig werden."
Für den bereits geplanten, aber immer wieder verschobenen "Mad Max: Fury Road" hält er sich immerhin noch ein Hintertürchen offen. Eine erneute Zusammenarbeit mit Regisseur George Miller würde Gibson zwar durchaus reizen - allzu viel Zeit gibt er dem Projekt allerdings nicht mehr. Sein kurzer, aber unmissverständlicher Kommentar: "Wenn es so weiter geht, können sie den Film bald in 'Fat Max' umbenennen!"
Jeden Monat die schönsten Seiten des Kinos: Deutschlands größte Kinozeitschrift Treffpunkt Kino liegt kostenlos in den Foyers der größten Kinoketten und vielen weiteren Kinos aus. Diesen Monat gibt's Treffpunkt Kino auch online.