Leo und die starken Männer
Mel Gibson schwelgt einmal mehr in der Vergangenheit: Nach "Die Passion Christi" und dem Maya-Epos "Apocalypto" dreht der 54-Jährige das Rad der Geschichte auch für seinen nächsten Film weit zurück - und zwar bis in die Zeit der Wikinger.
Anders als bei "Apocalypto" werden in Mel Gibsons Werk über die raubeinigen Nordmänner keine Laien, sondern professionelle Schauspieler zu sehen sein - allen voran Superstar Leonardo DiCaprio.
Der darf sich allerdings schonmal bei der Volkshochschule seines Vertrauens für einen Sprachkurs in Altnordisch anmelden. Wie bei Gibsons Historienschinken üblich werden die Figuren nämlich auch diesmal ihre ureigene Sprache sprechen.
"Ich werde zeigen, wie es im 9. Jahrhundert wirklich zuging", verspricht Gibson, dem die Augen leuchten, wenn er von seinem neuen Projekt erzählt. Kein Wunder, schließlich träumt er schon seit seiner Schulzeit davon - lange bevor er als Actionstar Karriere machte und mit "Braveheart" bei den Oscars abräumte.
"Ich war 16, als ich diese Idee hatte. Meine allererste, große Filmidee. Und natürlich eine ziemlich bescheuerte, schließlich war es damals ziemlich unwahrscheinlich, dass ich jemals einen Film drehen würde."
Drama über die Rettungsaktion dreier Grauwale 1988, die eine Zusammenarbeit der Supermächte USA und UdSSR erforderte.