Gewagt
Auch wenn Leinwandgrößen grundsätzlich Spaß an ihrem Beruf haben, können manche Szenen doch eher beängstigend sein.
So erging es nun auch Morgan Freeman bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Film "Lucky Number Slevin". In der schwarzen Komödie soll der 68-Jährige als Bandenoberhaupt mit einer Plastiktüte erstickt werden. Da dies nicht gerade zu den ungefährlichsten Szenen gehört, traf die Crew spezielle Sicherheitsvorkehrungen. Schließlich wollen die Produzenten ihren Hauptdarsteller nicht in Gefahr bringen.
So wurde ein Loch in die Tüte geschnitten und ein Luftschlauch gelegt, durch den Freeman ohne Probleme atmen konnte, während seine Filmfigur am ersticken ist. Sorgen hat sich der Schauspieler vor dieser fiesen Szene aber nicht gemacht: "Am Filmset kann es öfters passieren, dass du etwas machen musst, was dich in Gefahr bringt", erklärt Freeman. "Aber gleichzeitig kannst du dir sicher sein, dass sich Leute darum kümmern, dass dir nichts passiert."
Genug Feinde, die Freeman attakieren könnten, hat der Schauspieler jedenfalls in "Lucky Numer Slevin". In der schwarzen Komödie spielt der "Batman Begins"-Darsteller einen Bandenchef, genannt The Boss, der mit dem Gangsteroberhaupt The Rabbi (Ben Kingsley) konkurriert. Josh Hartnett gerät als Slevin unwissentlich mitten in diesen Konkurrenzkampf - beobachtet von Detektiv Brikowski (Stanley Tucci) und dem Killer Goodkat (Bruce Willis).
Bis wir den Film allerdings in den deutschen Kinos zu sehen bekommen, kann es noch etwas dauern. Derzeit gibt es keinen Starttermin für "Lucky Number Slevin".
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