Vor 20 Jahren
Was die in Hollywood können, können wir hier auch!
Dachten sich die Gründungsmitglieder der Europäischen Filmakademie, kurz EFA, und verliehen am 26. November 1988 in Berlin zum ersten Mal den Europäischen Filmpreis. Die silberne Statuette stellt das Gegenstück zum güldenen Oscar aus Übersee dar und wurde anfangs liebevoll "Felix" genannt. Allerdings reicht er bis heute nicht an die Popularität des Academy Award heran.
Zu den ersten glücklichen Gewinnern in einer der 15 Kategorien zählten Pedro Almodovar und Wim Wenders. Alle zwei Jahre findet die glamouröse Verleihung in Berlin, dem Sitz der Akademie, statt. Die Jahre dazwischen erhält eine Stadt aus dem europäischen Ausland die Ehre, Gastgeber der Veranstaltung zu sein.
Dieses Jahr wird der Preis am 6. Dezember in Kopenhagen verliehen. In der Kategorie Bester Schauspieler treten unter anderem Jürgen Vogel, Elmar Wepper und James McAvoy gegeneinander an, Dame Judi Dench erhält eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk. Als deutsche Filme sind "Wolke 9", "Die Welle" und "Kirschblüten - Hanami" im internationalen Wettbewerb vertreten.
Til Schweiger kann mit seinem Kassenschlager "Keinohrhasen" zumindest auf den Publikumspreis hoffen. Alle anderen Gewinner werden von den 1.800 Mitgliedern der Akademie gewählt.
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