Zweiter deutscher Beitrag
Festivalleiter Dieter Kosslick gibt dem deutschen Film auch dieses Jahr eine Chance.
Der Hamburger Regisseur Fatih Akin wird seinen neuen Film "Gegen die Wand" auf den 54. Internationalen Filmfestspielen in Berlin (5. bis 15. Februar) präsentieren. Nach Romuald Karmakars "Die Nacht singt ihre Lieder" ist es der zweite deutsche Filme im Wettbewerb.
Mit "Gegen die Wand" kehrt Akin nach seinem "Solino"-Ausflug ins Ruhrgebiet und nach Italien wieder in den Hamburger Kiez zurück. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Türkin die eine Scheinehe mit einem Alkoholiker eingeht, um den Vorstellungen ihrer traditionsbewussten Familie gerecht zu werden. Die Katastrophe lässt nicht lange auf sich warten, als der Ehemann Eifersuchtsgefühle entwickelt.
Ein weiterer deutscher Beitrag läuft in der Nebenreihe "Panorama": "Was nützt die Liebe in Gedanken" fragen die Jungstars Daniel Brühl und August Diehl in einem Jugenddrama nach einer wahren Geschichte: der sogenannten "Steglitzer Schülertragödie" von 1927.
Das gesamte Programm der Berlinale wird am 26. Januar bekannt gegeben.
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