Blutbad
2007 erwartet die Kinozuschauer literweise Kunstblut auf der großen Leinwand.
"Hostel 2"und "Saw 3" werden bei Genrefans für ordentlich Schweißausbrüche und Fingernägelkauen sorgen. Jonathan Liebesman macht am 18. Januar den Anfang und bringt mit "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" die grauenvolle Vorgeschichte des kettensägenschwingenden Leatherface ins Kino.
Liebesman, der schon mit "Darkness Falls" beim Publikum Gänsehaut erzeugte, soll nun dem nächsten Leinwandmörder zu einem Comeback verhelfen: Jason Voorhees, dem Protagonisten der mittlerweile zehn Teile umfassenden "Freitag, der 13."-Reihe.
Der Gruselexperte soll als Regisseur den ersten Teil der Horrorfilmreihe neu inszenieren, das Drehbuch ist bereits in Arbeit. Es erzählt die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, die trotz eindringlicher Warnungen ein geschlossenes Ferienlager wieder aufbauen. Vor Jahren ist dort ein kleiner Junge in einem See ertrunken, und seitdem lastet angeblich ein Fluch auf dem Camp. Tatsächlich taucht plötzlich ein wahnsinniger Killer auf und rafft einen Teenie nach dem anderen dahin.
"Freitag, der 13" legte 1979 den Grundstein für die sogenannten Teenie-Slasher - von "Halloween" bis "Scream". Der Low-Budget-Film hat bis heute, obwohl die ungeschnittene Fassung in Deutschland indiziert ist, über 120 Millionen Dollar eingespielt und Killer Jason mit T-Shirts und Actionfiguren zur Kultfigur gemacht.
Ein bekannter Hollywoodstar hatte in dem Splatterstreifen sogar seinen ersten Leinwandauftritt: Dem jungen Kevin Bacon wird, wie es sich für einen Horrorfilm gehört, beim Beischlaf der Hals mit einem Pfeil durchbohrt.
Unser "blonder Basterd" Diane Kruger eröffnete die 62. Berlinale - und Stars aus der ganzen Welt wollten das sehen.