Hollywood-Kids
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Was werden wir wohl in einigen Jahrzehnten anfangen ohne unsere Lieblinge Julia Roberts oder Tom Hanks? So mancher Hollywoodstar geht ja schon etwas früher in Rente oder beehrt uns nur noch gelegentlich mit Filmauftritten. Zum Glück haben unsere Lieblinge fleißig Nachwuchs gezeugt, und der drängt inzwischen mit Macht vor die Kameras.
Zum Beispiel Eva Amurri, Tochter des Regisseurs Franco Amurri und der Oscarpreisträgerin Susan Sarandon. Neben Mutti trat die 23-Jährige 2002 in "Groupies Forever" auf, demnächst ist die modebewusste Dame (Stammgast auf den Fashion Weeks) in "New York, I Love You" zu sehen. Eva stieg - auch auf Wunsch der Eltern - erst spät ins Filmgeschäft ein.
So verhielt es sich auch mit Rumer Willis, der ältesten Tochter von Demi Moore und Bruce Willis. Zwar wurde Rumer schon im Kreißsaal von einem Kamerateam dabei gefilmt, wie sie sich den Weg aus Mamas Bauch ans Licht der Welt erkämpfte. Doch danach war erst mal Sendepause. Abgesehen von einem Miniauftritt in "Now and Then" mit fünf Jahren, lebte Rumer ein ganz normales Leben und wurde in der Schule dank ihres ausgeprägten Kinns gehänselt.
Heute kann die 20-Jährige auf Filme wie "Hostage" und "House Bunny" verweisen. Mit ihrem Kinn hat Rumer übrigens Frieden geschlossen: "Sollen die anderen ruhig sehen, dass auch weniger perfekte Menschen Erfolg haben", sagt sie. Da merkt man, dass die Superstareltern dem Nachwuchs ordentlich Selbstbewusstsein vererbt haben.
Unser "blonder Basterd" Diane Kruger eröffnete die 62. Berlinale - und Stars aus der ganzen Welt wollten das sehen.