Der erste Mann auf dem Mond bekommt ein filmisches Denkmal - und der Bildhauer ist kein Geringerer als Hollywood-Ikone Clint Eastwood.... http://images.kino.de/newspics/242/130242_1/b150x150.jpg Ein kleiner Schritt für Eastwood...

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Biopic über Neil Armstrong

Ein kleiner Schritt für Eastwood...

Die Welt hielt den Atem an, denn jeder wusste: Hier wird Geschichte geschrieben. Wie es dazu kam, dass Neil Armstrong am 20. Juli 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, wird Clint Eastwood demnächst im Biopic "First Man" erzählen.

Großansicht Diesmal trägt den Raumanzug ein anderer...

Diesmal trägt den Raumanzug ein anderer...

Der Mann mit den tiefen Gesichtsfurchen einer langen Filmkarriere vor und hinter der Kamera hat sich die Filmrechte an der Biographie des weltberühmten Astronauten gesichert. Buchautor James R. Hanson wurde sogar von Armstrong persönlich dazu authorisiert, seine Lebensgeschichte in Worte zu fassen.

Und die liest sich sowieso schon wie ein Hollywood-Drehbuch: Hochbegabter Jugendlicher, Kampfpilot im Koreakrieg, Mitglied im Raumfahrtprogramm der NASA und schließlich die historische Mondlandung mit der Apollo 11 - das ist der Stoff, aus dem die amerikanischen Helden sind.

Für Clint Eastwood bedeutet der Film mit dem Arbeitstitel "First Man: A Life of Neil A. Armstrong" das ernste Gegenstück zu seiner Weltraum-Satire "Space Cowboys": Neben den Haudegen Tommy Lee Jones, Donald Sutherland und James Garner hatte er 2000 als alternder Astronaut der ersten Stunde brilliert, der aus dem wohl verdienten Ruhestand zurück geholt und nochmal ins All geschossen wird, um einen defekten Satelliten aus der Steinzeit der Raumfahrt zu reparieren.

Diesmal wird Eastwood allerdings definitiv nicht selbst in die Raumkapsel steigen, er beschränkt sich aufs Regie führen. Mit seinem Film will er Neil Armstrong einen Ehrenplatz in der Filmgeschichte verschaffen:

"Millionen von Menschen haben damals zugesehen, als Neil seinen Fuß auf die Mondoberfläche gesetzt hat, und Millionen, die damals noch nicht mal geboren waren, haben diese Bilder später gesehen. Und Armstrong ist ein höchst rätselhafter Mensch: James Hanson nähert sich in seiner Biographie einem Mann, der eine zutiefst aufwühlende Erfahrung mit der gesamten Menschheit geteilt hat. Das ist ein exzellenter Filmstoff."

Das ist wohl auch der Grund, warum Eastwood sich die Rechte an einem Buch gesichert hat, das noch nicht einmal fertig geschrieben ist: Hansons Werk erscheint erst Ende 2004. Bis zum Countdown auf der Leinwand wird's also noch ein bisschen dauern.

13.03.2003, 00:03

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