Kriegsspielchen
Fünf Jahre nach seinem fulminanten Auftritt in "Der Soldat James Ryan" zieht sich Oscar-Preisträger Tom Hanks wieder den grün-braunen Tarnanzug an.
Tom Hanks übernimmt in dem Kriegsepos "Charlie Wilson's War" die Rolle des Titelhelden. Dieser war Anfang der 80er ein gefeierter Kongressabgeordneter und sorgte dafür, dass im sowjetisch-afghanischen Krieg die Mudjaheddin ordentlich bewaffnet und ausgebildet in den Kampf gegen die russischen Besatzer ziehen konnten. Der Volksvertreter reiste sogar selbst in die Militärcamps, und nahm vor Ort die Ausbildung der Rebellen selbst in die Hand.
Tom Hanks hat sich also einiges vorgenommen. Schließlich sind zur Zeit Amerika-kritische Filme in Hollywood alles andere als unproblematisch: Nach dem Irak-Krieg dürfte der US-Regierung nicht daran gelegen sein, dass die Praktiken des Kalten Krieges genauer unter die Lupe genommen werden. Viel lieber sieht man da schon vor Pathos nur so triefende Werke wie "Tears Of The Sun" mit Bruce Willis.
Die Handlung von "Charlie Wilson's War" basiert auf dem gleichnamigen Buch von George Briles, der eine Biografie über den Politiker veröffentlichte. Tom Hanks wird nicht nur vor der Kamera mitwirken, sondern auch als Produzent tätig sein. Wann die erste Klappe fallen soll, steht allerdings noch nicht fest.
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