Zechkumpane
Drei Mann in einem Pub: Guy Ritchie sorgte feuchtfröhlich für den Beginn einer großen Freundschaft ...
Ermitteln bis zur Sperrstunde: Robert Downey jr. (Sherlock Holmes) und Jude Law (Dr. Watson) (Foto: Warner)
Die einzig wahre Alternative zur Ehe ist eine echte Männerfreundschaft. Das wußte schon Sir Arthur Conan Doyle, als er seinem Superhirn "Sherlock Holmes" den bodenständigen Indienveteran Dr. Watson zur Seite schrieb. Und Regisseur Guy Ritchie weiß das nach der Trennung von Madonna auch. Und brachte seinen "Sherlock Holmes" eben auch mit Dr. Watson zusammen - indem er ihnen jede Menge Drinks vor die Nase stellte.
Robert Downey jr. (Holmes) und Jude Law (Watson) kannten sich vor Drehbeginn nicht. Ritchie fand, dass die zwei ganz prächtig zusammenpassen. Er wollte beide unbedingt zu Freunden machen und füllte sie kräftig ab, um das zu erreichen. Wie gut (und günstig), wenn man selber eine Kneipe hat. Guy Ritchie ist Besitzer des Londoner 'Punch Bowl' und dorthin schleppte er seine "Sherlock Holmes"-Stars ab. "Ich liebe die Jungs. Rudy (Downey jr.), Judy (Law) und ich hatten eine Menge langer Nächte im Pub."
Ritchies Methode hatte Erfolg, eine unverbrüchliche Männerfreundschaft entstand. Aber ganz risikolos war die Kuppelei nicht, denn schließlich spielt Robert Downey jr. die Hauptrolle in "Sherlock Holmes". Und dieser Mann wurde jahrelang von den Studios abgelehnt, weil er mit seinen Alkohol- und Drogenexzessen mit schöner Regelmäßigkeit Dreharbeiten versaute. Erst seit "Iron Man" ist Downey jr. zurück in der Spur. Glück gehabt: Dass Robert Downey jr., Jude Law und Guy Ritchie auf allen Vieren zur Arbeit erschienen wären, ist nicht überliefert.
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