

Sayonara: Leo entdeckt die japanische Zeichenkunst (Foto: Kurt Krieger)
Hollywood-Beau Leonardo DiCaprio scheint seine Liebe zu Mangas entdeckt zu haben. Wie jetzt bekannt wurde, plant der Star aus "Blood Diamond" den Manga-Klassiker "Akira" als Realverfilmung. Dabei sollen die futuristischen Abenteuer den Stoff für gleich zwei Kinofilme bieten. Für den Regiestuhl haben DiCaprio und das Filmstudio Warner den Regiedebütanten Ruairi Robinson vorgesehen.
"Akira" spielt in der Anime-Version nach dem Dritten Weltkrieg im New-Tokio des Jahres 2019, in der Manga-Fassung im Jahre 2030. Darin stoßen zwei Mitglieder einer Motorradgang auf das Geheimprojekt "Akira", in dem von der Regierung drei Kinder mit übernatürlichen Fähigkeiten festgehalten werden. 1988 erfand Künstler Katsuhiro Ôtomo die Geschichte um die beiden Biker Kaneda und Tetsuo. Die Comics des Japaners entwickelten sich schnell zum Verkaufsrenner und Exportschlager.
Meilenstein der Comicgeschichte
1988 folgte der erste "Akira"-Zeichentrickfilm. Otomos Werk gilt als Meilenstein der Comicgeschichte und weckte im Westen das Interesse an Mangas und Animes. Im Gegensatz zum Comic soll die Realverfilmung nicht im futuristischen Tokio, sondern im zukünftigen Manhattan spielen. Einzelheiten zur Handlung und zu Darstellern stehen noch nicht fest. Konkreter wurden die Macher beim Kinostart: 2009 ist es so weit!