Rauchende Colts
Auch das neue Cowboy-Epos wird eine hochkarätige Angelegenheit.
Wüstensand brennt, da kann Leonardo DiCaprio ruhig schon mal das Augenzusammenkneifen üben (Foto: Kurt Krieger)
Das Westerngenre boomt und Leonardo DiCaprio reitet ganz vorne mit. Im Dezember kommenden Jahres wird der Garant für qualitativ hochwertige Leinwanderlebnisse in Quentin Tarantinos Spaghettiwestern "Django Unchained" als fieser Sklaventreiber sein Unwesen mit Jamie Foxx treiben. Und sollte er sich entscheiden, das aktuell bei ihm eingetrudelte Angebot anzunehmen, wird er zur Weihnachtszeit 2012 gleich zwei Mal durch die staubige Prärie reiten.
Wie die Los Angeles Times und Entertainment Weekly übereinstimmend berichten, soll der Hollywoodstar in der Verfilmung des Bestsellers "The Creed of Violence" eine der Hauptrollen spielen. Die Anfang des 20. Jahrhunderts spielende Geschichte von Kultautor Boston Teran handelt von einem Kriminellen namens Rawborne. Während der mexikanischen Revolution 1910 wird er beim Waffenschmuggeln erwischt. Sein Anwalt handelt einen Deal aus, der ihm Immunität beschert - allerdings muss er dafür einem FBI-Agenten bei einer Undercoveraktion helfen. Rawborne willigt ein - und stellt im Laufe der Aktion fest, dass ihn mit dem FBI-Agenten mehr verbindet, als er je vermutet hätte.
Mein rechter, rechter Platz ist frei
DiCaprio steht es vollkommen frei, ob er sich für die Rolle des Outlaws oder des Gesetzeshüters entscheidet. Da der FBI-Agent der Jüngere der beiden Protagonisten ist, kann DiCaprio so auch den noch komplett leeren Platz auf der Besetzungscouch mitbestimmen. Entscheidet er sich für die Rolle Rawbornes, bekäme er mit ziemlicher Sicherheit einen aufstrebenden Newcomer zur Seite gestellt. Sollte er sich für die Rolle des Agenten entscheiden, wäre der Platz frei für einen gestandenen Hollywoodveteranen.
Dass die Besetzung so oder so hochkarätig sein wird, scheint auf jeden Fall gesichert. Denn den Berichten zufolge hat Todd Field das Drehbuch geschrieben und soll auch Regie führen. Und ein mehrfach oscar-nominierter Schauspieler und Regisseur wie er gibt sich bestimmt nicht mit der zweiten Riege Hollywoods zufrieden.
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