Rauchende Colts
Komm, hol das Lasso raus!
Er fesselt uns an die Couch, bringt uns zum Mitfiebern und steht für echte Heldentaten: der Western. Bis heute haben Filmklassiker wie "Die glorreichen Sieben" oder "Spiel mir das Lied vom Tod" nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Karge Landschaften, schweigsame Revolverhelden beim Duell auf staubigen Straßen und rasante Verfolgungsjagden auf dem Pferd ziehen uns heute ebenso in den Bann wie damals.
Schon vor 1930 gab es Western; damals wurde aber noch im Studio gefilmt. Danach ging es ab in die freie Natur, wo nur die ganz Harten überleben und der regiert, der seinen Colt am schnellsten ziehen kann. Eine Urform der Coolness, die bis heute nichts an Wirkung eingebüßt hat, und die noch heute Stars mit großen Namen anlockt.
Zum Beispiel die Hollywoodgrößen Christian Bale und Russell Crowe: Sie überlegten nicht zwei mal, als ihnen Regisseur James Mangold ("Walk the Line") die Hauptrollen als erbitterte Gegner im Western "Todeszug nach Yuma" anbot. Dass hier auf höchstem Niveau die Fetzen fliegen, ist klar.
Bale spielt den verschuldeten Farmer Dan Evans. Er meldet sich für den Gefangenentransport des berüchtigten Bandenchefs Ben Wade (Crowe). Der charismatische Gangster wurde nach einem Geldkutschenüberfall geschnappt und soll jetzt ins zwei Tage entfernte Örtchen Contention gebracht werden, wo der Gefängniszug nach Yuma wartet. Obwohl Wade betont, durch und durch schlecht zu sein, hilft er seinen Wächtern bei einem Apachenüberfall. Er weiß nämlich, dass seine hartgesottene Gang schon unterwegs ist, um ihn zu retten. Es folgen knallharte Feuergefechte, markige Sprüche und mehr Spannung, als so mancher Zuschauer ertragen kann.
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