Vor 37 Jahren
Manchmal sind die Filme am besten, die vor lauter Hindernissen fast nicht zustande gekommen wären.
Als "Der Pate" am 11. März 1972 in New York seine Premiere feierte, machten alle Beteiligten vor Erleichterung drei Kreuze. Zu einem großen Teil lag das daran, dass die Mafia den Film für gut befand und keinen weiteren Ärger mehr androhte. Im Vorfeld gab es einige Zwischenfälle und die Forderung, im Film das Wort "Mafia" nicht zu erwähnen. Da es im Drehbuch sowieso nur ein Mal vorkam, wurde es kurzerhand gestrichen und der Dreh konnte beginnen.
Doch auch die Besetzung der Hauptdarsteller gestaltete sich als nicht ganz so einfach wie gedacht. Al Pacino wurde für die Rolle des Don Vito Corleone vom Produzenten nicht akzeptiert und Francis Ford Coppolas zweite Wahl, Marlon Brando, galt als zu jung, um als Vater von Al Pacino und James Caan durchzugehen. Robert De Niro sprang aus terminlichen Gründen ganz ab. Nach längerem Hin und Her einigte man sich dann doch auf Brando als Paten. Eine weise Entscheidung, denn Coppolas Gangster-Epos gilt noch heute als einer der besten Filme aller Zeiten.
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