Gut vorbereitet
Denzel Washington übte Flugzeug-Absturz im Simulator
Ein Meer aus Messinstrumenten, Schaltern und Hebel…
Weiß genau, was er tut: Denzel Washington als Piloten-Ass William Whitaker in "Flight" (Foto: Studiocanal)
Ein Jet-Cockpit ist für jeden, der nicht in die Geheimnisse der Pilotendaseins eingeweiht ist, ein verdammt verwirrender Ort: unzählige blinkende Lämpchen, Instrumentenzeiger, Knöpfe und Bedienelemente.
Das ging auch Denzel Washington so, der im Thriller "Flight" den Top-Piloten William "Whip" Whitaker spielt, der bei einer Bruchlandung viele Menschenleben rettet. Zwar ist es gerade der Job eines Schauspielers, nur so zu tun, als ob er das beherrscht, was er im Kino zu sein vorgibt. Aber wenn man als Piloten-Darsteller den Höhenmesser nicht vom Kabinenfunk unterscheiden kann, wird's dann doch peinlich.
Also tat Washington das Naheliegende, er nahm Flugstunden im Simulator. Sein großer Vorteil: Den schwierigsten Part im Arbeitstag des Piloten durfte er weglassen.
"Es war großartig in einem Flugsimulator zu üben", berichtet Denzel Washington. "Wir haben Starts und verschiedene Flugsituationen geübt. Landungen musste ich allerdings nicht lernen, da wir den Jet im Film ja in den Boden rammen…"
Benebelt im Hochnebel?Das schafft Filmheld Whitaker derart bravourös, dass viele Menschenleben gerettet werden können. Doch das Piloten-Ass verbirgt ein privates Geheimnis, das ans Licht kommt, als bei der Untersuchung des Wracks an verräterischer Stelle zwei Fläschchen Wodka gefunden werden. Und so stellen die Ermittler natürlich die Frage, wie der Flug geendet wäre, wenn die Spirituosen nicht gewesen wären…
Denzel Washingtons Leistung als Schauspieler steht indes einmal mehr außer Frage: Der Ausnahmekönner ist für "Flight" bei den Oscars zum zweiten Mal nach "Training Day" als bester Hauptdarsteller nominiert. Da hat sich das Simulator-Training doch gelohnt!
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